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Wochenrückblick - Heiri Süess Allenwinden

Heiri Süess
Wappen von Allenwinden
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Wochenrückblick

Persönlich
Auf dieser Seite erzähle ich von meinen wöchentlichen Aktivitäten.
Gilt als Ersatz für meinen Blog, der zurzeit nicht funktioniert.😏
Wochenrückblick vom 11. bis 17. Juli 2026

Samstag: Schon vor dem Morgenessen war ich mit Blumengiessen beschäftigt. Während dem Morgenessen überlegt ich mir, wohin heute die E-Bikefahrt gehen könnte. Das Thermometer entschied, die Fahr wird nicht allzu lang. Mitentscheidend war auch die Sperre des Lorzentobel. Ich will möglichst von den viel befahrenden Strassen weg sein. W enn ich aber diese Strecke im Schatten des Waldes nicht benutzen kann, verzichte ich lieber auf einen Ausflug runter ins Tal. Daher reicht die Ägeriseerunde völlig. Alles war bereit für eine gemütliche Fahrt. Der Akku war voll geladen und die Pneus waren voller Luft. Wunderbar kühl wars im Wald hinten am See entlang. Ein paar hundert Meter hinter der Nas bemerkte ich eine Schlage am Wegrand. Ich stoppte meine Fahrt und in der Nähe des Tieres parkierte ich mein Bike, zog die Sonnenbrille aus, ergriff den Fotoapparat und näherte mich der Schlange. Das etwa 70 cm lange Tier lag reglos auf dem Asphalt. Sie lies mich, ohne sich zu bewegen fotografieren -  sie war leider tot. Enttäuscht fuhr ich dann weiter, aber nicht lange. Das Lenken des Bikes wurde immer schwieriger. Ich beobachte das Vorderrad – ich hatte einen Platen eingefangen. Scheisse dachte ich. Ich fand ein schattiges Plätzchen und untersuchte das Rad. Aufpumpen war das Erste. Nutzte aber nichts, sofort entwich die Luft aus dem Pneu. Ich konnte aber nicht feststellen wo das Loch ist. Ich überlegte mir was ich nun tun könnte. Knapp einen km entfernt ist die Bushaltestelle Morgarten. Ich machte mich zu Fuss auf bis zu dieser Haltestelle und musste feststellen, dass ich gut 20 Minuten auf den Bus nach Oberägeri warten muss. Also genügend Zeit noch einmal den Schlauch kontrollieren, Werkzeug dazu hatte ich ja dabei. Aber ich fand die defekte Stelle nicht. Nun entschied ich mich endgültig, die Heimfahrt mit dem Bus zu machen. Den Buspass hatte ich aber nicht dabei, trotzdem bezahlte ich nur für den Transport meines Bikes. Zu allem Ärger dann noch die fast halbstündige Warterei in Oberägeri auf den Bus nach Allenwinden. Dort war gerade Markt und ich genehmigte mir zum Herunterspülen meines Ärgers einen Kaffee.
Wieder zu Hause versuchte ich den defekten Schlauch zu flicken, gabs dann aber bald auf, denn ich bemerkte, dass mit diesem nichts mehr anzufangen ist, er hatte 2 kleine Risse und sah sehr mitgenommen aus. Heisst also, einen Neuen muss montiert werden. Den wollte ich bei der Landi in Baar kaufen. Die hatten aber nur gerade eine Sorte Pneus. Der Fachmann im Dorf, Velos Sägesser konnte mir dann helfen. Überrascht war ich dann über den Preis von 2 Pneus, diese kosteten zusammen nur 19.80. Vor Freude verköstigte ich mich danach beim Zumbi in Baar mit einem Kafi und einem süssen «Stückli». Wieder daheim begann ich sofort mit der Montage des neuen Schlauches und hoffe, dass ich alles richtig gemacht habe. Das endgültige Resultat sehe ich dann am Sonntag, bei meiner nächsten E-Bikefahrt. 😁

Sonntag: Schlechte Nachricht am Morgen in der Früh, unsere Schweizer verloren gegen Argentinien 1 : 3, schade.
Heute nach dem Morgenessen holte ich die gestern abgebrochene Velotour um den Ägerisee nach. Bevor ich aber startete kontrollierte ich den Luftdruck am Vorderrad. Alles O.K. ich hatte mit dem Pneuwechsel gute Arbeit geleistet. Der Silbersee, pardon der Ägerisee glitzerte im Sonnenschein. Es reizte mich schon beim Schornen weiter Richtung Schwyz zu fahren, aber an den Sonntagen sind immer viele Menschen unterwegs, ich liess es sein.
Wieder zu Hause studierte ich das Weltgeschehen in der Sonntagszeitung und machte danach ein Nickerchen draussen im Schatten.

Montag: Heute musste ich mich schon um 5 Uhr wegen lautem minutenlangen Hundegebell ärgern. Bis jetzt hatten wir wenigsten bis 6 Uhr Ruhe von unanständigen und uneinsichtigen Hündeler. Dies ging auch gleich weiter auf meiner heutigen E-Bikefahrt. Viele Wanderer mit Hunden lassen ihre Tiere fast unbeaufsichtigt laufen. Gefährlich für uns Velofahrer sind auch Hündeler die ihre Tiere an bis zu 15 m langen Leinen laufen lassen. Vielfach geht der oder die Hundebesitzer:in auf einer Strassenseite während das Tier auf der anderen Seite geht.
Genug geschumpfen, gehen wir über zum schöneren Teil der heutigen Fahrt am Ägerisee. Ich machte wiedereinmal eine Nussgipfelpause in der Kreuzmühle und zeigte dort der Chefin meine Veloleibchenrückseite. Da steht der Spruch «Sein liebster Berg ist der Nussgipfel». Sie freute sich sehr, verständlich verkauft doch die Kreuzmühle die feinen Nussgipfel.

Dienstag: Nach dem Einkauf konnten wir im kühlen Schattenplatz beim Zumbi einen Kaffee geniessen. Ladi hat in dankenswerter Weise wie jeden Dienstag einen Tisch reserviert.
Am Nachmittag schaute ich die Tour de France und am Abend den Untergang der französischen Nati gegen ein überlegenes Spanien. Ich half den Franzosen, nützte aber leider nichts. Am Mittwochabend werde ich dann den Engländer helfen.

Mittwoch: Eine kurze, ab er wichtige E-Bikereparatur hat mir heute Morgen fast das ganze Sackgeld weggefressen. Meine Hinterradbremse machte manchmal einen fürchterlichen Lärm, ich vermutete, dass die Bremsklötze abgenutzt sein könnten. Die Kontrolle beim Velomech in Unterägeri bestätigte dies aber nicht. Er montierte hinten eine neue Scheibenbremse und kontrollierte noch den Wechsel. Meine Testfahrt danach bis zum Schornen verlieft sehr positiv. Diesen Velomech kann ich wärmstens empfehlen.
Bevor ich aber heute morgen nach Ägeri losfuhr, reinigte ich noch mein E-Bike.
Viele Wolken waren am Himmel, aber mich erwischten auf der Fahrt nur wenige Tropfen. Auf dem Rückweg machte ich noch einen Nussgipfelhalt in der Kreuzmühle.
England gegen Argentinien, Resultat: 1 : 2. Zum Spiel, das war kein Spiel, das war Krieg. Und tatsächlich, wie man am Donnerstag erfahren konnte, zeigte die argentinische Mannschaft ein Banner mit politischer Botschaft mit Bezug auf den Falklandkrieg. Dies könnte für die argentinische Mannschaft Ärger geben. Da bin ich mal gespannt, was die FIFA, wenn überhaupt, unternimmt.

Donnerstag: Höllertreff. Am Nachmittag habe ich an der brütenden Sonne einen Teil der Dachrinnen gereinigt. Viel Laub und auch Sand von den Dachziegeln musste ich entfernen.

 
Freitag: Tolles Morgenrot heute Morgen.
Eine ganz spezielle Sonnenbrille habe ich heute beim Ochsner Sport gekauft. Beim Velofahren gabs manchmal kritische Momente wenn man von der hellen Sonne in den dunklen Wald fährt, für einen Augenblick sieht man dann fast nichts, bis sich das Augenlicht an die Dunkelheit gewöhnt hat. Meine neue Sonnenbrille hat einen Sensor, der die Helligkeit misst und sofort je nach dem von Helligkeit auf dunkel und von Dunkel auf Helligkeit umschaltet und dies in 0,1 Sekunden. Gut, nicht? Ich werde sie am Samstag auf einer E-Bikefahrt ausprobieren.
Am Nachmittag war ich zu Fuss und mit Wanderstöcken bewaffnet im Lorzentobel unterwegs. Ich habe geschwitzt wie ein Schwein. Wer behauptet, bei dieser Wetterlage, die wir zur Zeit haben, im Tobel sei es schön kühl, schwindelt. Viele Wegabschnitte liegen am Vor- und auch am Nachmittag an der prallen Sonne. Trotzdem liebe ich es im Lorzentobel zu wandern.
8ung, ein Teil des Weges ist immer noch total gesperrt und dies soll noch einige Wochen dauern – leider. Wer von den Höllgrotten zum Schmittli fahren möchte muss ca. 100 m vor dem letzten Kraftwerk links abbiegen und den Weg hinauf zum Kreisel Nidfuren benutzen. Von dort geht es dann auf der Hauptstrasse weiter nach Neuägeri.
Ich bin also am heutigen Nachmittag bis nach Baar, inkl. Schlaufenstegbesteigung marschiert. Im Geissbüel bin ich dann auf den Bus umgestiegen.

Statistik: Zu Fuss unterwegs: 20 km, E-Bike: 121 km, Krafttraining: 0 Min., Auto: 69 km, Gartenarbeiten: 3 Std.

Dänk dra, kein Feuer im Wald !!

Schwalben im Fussballsport
Zur roten Karte von Embolo und zu den «Schwalben» im Spiel allgemein. Ich verachte dieses unsportliche Tun, Schwalben, die man fast in Minutentakt während eines Spieles sieht. Schwalben sind eine hinterhältige Unsportlichkeit. Dass Embolo rausfliegt ist richtig. Ich habe dem Match zwischen der Schweiz und Argentinien nicht gesehen, aber scheinbar hat der Schiri gegen die Schweiz gepfiffen und das ist ebenfalls äusserst unsportlich. Überhaupt wird an dieser Weltmeisterschaft bei gewissen Spielern sehr viel erlaubt. Ich war, mit Betonung auf war, ein grosser Bewunderer vom jungen Spanier Lamine Yamal. Aber jetzt nicht mehr. Wie der sich manchmal aufgeführt hat, Schwalben, reklamieren, das geht so in meinen Augen nicht. Er benimmt sich seit einiger Zeit wie ein kleiner Krösus. Grössenwahnsinnige Menschen mag ich nun einmal nicht. Aber eben, er ist ein Spanier und kein Schweizer.
Das 2. halbe Jahr, ist das nicht verrückt wie die Zeit vergeht.
Wochenrückblick vom 4. bis 10. Juli 2026
Samstag: Velowetter. Nach dem Morgenessen und dem Betten neu anziehen, sattelte ich meinen Gaul – E-Bike. Ziel, Steinstossstübli. Auf dieser Strecke bin meist weg vom grossen Verkehr. Beim Kloster Gubel machte ich eine kurze Verschnaufpause. Weiter gings via Kistenpass nach Alosen, Böschi 1000 m. Ab dort beginnt die Schussfahrt hinunter in die Altmatt. Gerne hätte ich einen Kaffeestopp beim Steinstossstübli gemacht, aber die hatten Ferien. So ging die Fahrt weiter bis zur Dritten Altmatt. Dort beginnt der steile Aufstieg zum Chatzenstrick 1053 m. Pause und verschnaufen. Nachdem ich ein paar Fotos gemacht hatte gings den gleichen Weg zurück bis Rothenthurm. Immer wieder passieren mir auf dem Handy Schreibfehler, wenn ich eine WhatsAapp bei Sonnenschein nach Hause schicke. Die Sonne spiegelt sich auf dem Handy und dann merk ich, wenn überhaupt, den Fehler erst wenn ich die Meldung losgeschickt habe. Übrigens der Weg vom und zum Chatzenstrick ist ein Kiesweg und heikel zum befahren. Noch etwas, beim Fötälä legte ich den Fotoapparat auf die Sitzbank. Erst als ich schon ca. 50 m gefahren war, merkte ich den Verlust. Zum Glück konnte ich ihn wieder finden.
Den ersten und einzigen Kafistopp machte ich dann in Unterägeri bei meinem Lieblingscafé, es ist der mit den feinen Nussgipfeln. Wieder zu Hause musste ich mich erst einmal gründlich von der 6 km Fahrt erholen.
Sonntagmorgen, Ägeriseerunde. Es war angenehm auf dem Rad, ein steter Wind kühlte meinen Körper. Erholung am Nachmittag. Riesenüberraschung am späten Abend, Brasilien hat das frühe Nachhausetiket gelöst. Norwegen : Brasilien 2 : 1
Montag: Gerne wäre ich auch heute aufs Bike gestiegen, aber der Garten ruft. Ganz unten am Hang finde ich Arbeit. Sträucher müssen geschnitten werden. Die Arbeit ist gut zu bewältigen, was mich fertig macht, ist der Abfalltransport hinauf in die Grünkübel. Stiegenlaufen macht mir mehr und mehr Mühe. Nach 3 Stunden gebe ich auf, genug gekrüppelt.
Daniela besucht uns noch, wir verzichten auf den morgigen Stöcklilauf, es wird zu heiss. Cornelia demontierte eine Zecke aus Irmas Schulter. Zur Sicherheit besuchten wir am Nachmittag noch ihre Ärztin.
Telefongespräch mit meinem Website-Provider. Ich bekam von der Firma mehrere Meldungen, dass meine Backups nicht mehr funktionieren. Diese Meldungen haben mich nervös gemacht. Heute Nachmittag hat sich das Ganze aufgelöst. Meine Website wird automatisch gesichert. Die Meldungen die ich bekam beruhte auf einem Irrtum. Es ging hier um eine totale Sicherung meines PCs und die will ich nicht. Also viel Aufregung meinerseits um fast nichts.
Spannender Match Spanien gegen Portugal. Spanien ist eine Runde weiter.
Dienstag: Test im Spital, aus Bequemlichkeit benutzte ich das Auto dorthin. Pech, beim Einsteigen hängte ich mit dem rechten Fuss am Türrahmen an und dann spürte ich einen sehr starker Schmerz an der rechten Hüfte. Vom Parkhaus bis zum Spital hatte ich die grösste Mühe. Die Untersuchung verlief dann reibungslos. Die Herzspezialistin Frau Dr. Christ wollte mich dann noch für einer Untersuchung meiner defekten Hüfte anmelden, das war dann aber kurzfristig nicht möglich und so verzichteten wir darauf. Ich besuchte dann vor der Heimfahrt noch die Kafikollegen beim Zumbi.
Spät am Abend, von 21.34 bis 21.52 Uhr stand ich vor dem Haus und machte Aufnahmen von einen farbenfrohen Sonnenuntergang.
Nach der ersten Halbzeit von Schweiz gegen Kolumbien, stellte ich den Fernseher ab und ging ins Bett. Um 2 Uhr wurde ich geweckt. Idioten im Dorf zündeten Böller. Solche Dorfbewohner brauchen wir nicht. Hier fehlt der Anstand. Aber wahrscheinlich sind sie einfach blöd und auch noch Stolz auf ihre Tat.
Mittwoch: Am Morgen holten wir das gestrig verschobene Einkaufen nach. Natürlich fehlte der Zumbibesuch auch heute nicht. Am Nachmittag bearbeitete ich die Fotos, die ich am späten Abend zuvor, draussen aufgenommen hatte. Ich schickte wiedereinmal ein Bild an die Zugerzeitung zwecks Veröffentlichung. Obs dann klappt, steht in den Sternen geschrieben.
Auch heute habe ich aufs Wandern und Velofahren verzichtet, um mein lädiertes 30 jähriges künstliches Hüftgelenk zu schonen.
Donnerstag: Wie immer einmal im Monat ist am Donnerstag der Teufel los. 10 bis 11.30 Uhr Höllertreff in der Neumühle in Baar. Dann ab nach Allenwinden zum Seniorenmittag im Dörfli. Auch hier wollen Irma und ich unbedingt dabei sein. Neben einem feinen Essen gibt es meist viel Neues zu hören und zu berichten. Heute offerierte Moussa der Wirt gratis eine feine Glacé.
Am Abend sah ich mir dann noch den WM-Fussballmatch zwischen Frankreich und Marokko an. Ich glaube ich bin zwischendurch mal eingeschlafen. Frankreich gewann 2 : 0.
Freitag: Da die Brausekopf der Dusche nicht mehr funktioniert, fuhren wir nach dem Morgenessen zum Jumbo und danach zurück ins Metalli in Zug. Ich besuchte, wie könnte es anders sein ein Café während Irma Einkäufe tätigte. Mir wurde nicht langweilig, gleich zwei Frauen beschäftigten mich während der Abwesenheit von Irma!😉
Nach dem Mittagessen setzte ich mich wieder einmal aufs E-Bike und absolvierte die Ägeriseerunde. Es war zugleich auch ein Hüftgelenktest. Ich muss ja noch den verpassten Fahrradtest im Spital vom Dienstag nachholen. Der Test verlief positiv.
Es war ganz schön warm unterwegs, trotz Biswind.
Wieder zurück und nach der Dusche vervollständigte ich diesen Wochenrückblick und danach setzte ich mich zur Ruhe.
Wenn man die Statistik dieser Woche ansieht, stellt man fest, dass ich fast keine Km zu Fuss gemacht habe. Die lädierte Hüfte ist schuld. Ich werde mich wohl oder übel in den nächsten Monaten für einen Untersuch des rechten künstlichen Hüftgelenkes im Spital anmelden müssen. Denn etwas möchte ich nicht erleben, ein ausgerenktes Hüftgelenk. Von Kollegen weiss ich, dass das fürchterlich schmerzt.
Ich wünsche dir lieber Leser ein schmerzfreies und nicht allzu heisses Wochenende. 🤗
Statistik: Zu Fuss unterwegs: 8 km, Bike: 136 km, Krafttraining: 20 Min., Auto: 98 km, viel zu viel, Gartenarbeiten: 3 Std.

Neuer Lesestoff.
Wikinger.
Wer dieses Wort hört oder liest, denkt meistens an die Wilde Seefahrerhorde aus dem  Norden. Doch das wird der historischen Wirklichkeit nicht gerecht. Auf meinem Nachtisch liegt ein Buch von der Historikerin Eleanor Barraclough darin erzählt sie die faszinierende Geschichte  von ganz normalen Menschen, der Wikinger.
Ich lese aber nicht jeden Abend aus diesem Buch, denn weiter liegen auf meinem Nachttisch die Zeitschriften, P.M. Magazin eine monatlich erscheinende populärwissenschaftliche Zeitschrift, PCtipp die Schweizer PC-Zeitschrift und PC-Welt Extra, hier geht es um KI. Was nicht mehr herumliegt sind Wildwester. Früher verschlang ich fast jede 2. Nacht ein Heft.
 
Wochenrückblick vom 27. Juni bis zum 3. Juli 2026

Samstag: Am Morgen bekam ich den Auftrag von Irma den Blumen im Garten Wasser zu geben. Als ich den Auftrag zur Zufriedenheit ausgeführt hatte, packte mich eine unverständliche Arbeitswut und ich fing an die faulende Holzverkleidung der Regenwasserbehälter zu erneuern. Um 12 Uhr machte ich Schluss, nass vor Schweiss. Den Nachmittag nutzte ich dann für eine ausgiebige Erholung. Mit Velofahren wurde nichts.
19964 km, soviel bin ich mit meinem E-Bike bis zum heutigen Tag gefahren. Ich versuche aber noch in dieser Woche die 20 000 km Marke zu erreichen. In diesem Jahr habe ich bereits über 1400 km zurückgelegt.

Sonntag: Trotz ziemlich heisser Temperatur stieg ich aufs Bike und absolvierte die Ägeriseerunde. Die kühlen Lüftchen und der Schatten im Wald machte die Fahrt einigermassen erträglich. Ich muss zugeben diese Fahrt machte ich nur, um endlich auf die 20 000 E-Bike-km zu kommen mit meinem Velo. Aber am heutigen Tag reichte es knapp nicht trotz einer kleinen Zusatzrunde.
Den Nachmittag verbrachte ich dann, frisch geduscht im Gartensitzplatz beim Zeitungen lesen, Kaffeetrinken und Glaceessen. Am Abend sah ich den wahnsinnig langweiligen WM-Match zwischen Kanada und Südafrika. Schlimmer gehts nimmer!😪

Montag: Regen, ob ich wohl heute trotzdem die 20 000km knacke? Am Abend weiss dann ich mehr.
Es ist vollbracht. Am Nachmittag habe ich mit dem E-Bike die 20 000 km Marke geknackt. Ich absolvierte die Ägeriseerunde. Es war heiss und auf der Rückfahrt hatte ich mit einem kräftigen Gegenwind zu kämpfen. Auch ekelhaften Bremen verfolgten mich. Aber unter der wohltuender Dusche war alles wieder schnell vergessen.
Erst eine Stunde nach Mitternacht kam ich heute ins Bett, so lange schaute ich Fussball am Fernseher!

Dienstag: Einkaufen, kurzer Besuch vor dem Mittagessen bei Daniela und René. Wir verzichten heute aufs Stöcklen. Fussball am Abend vor dem Fernseher.

Mittwoch: Dörflibesuch am Morgen. Am Nachmittag machte ich die zu Fuss die Bruneggrunde. Der Grund war, ich wollte wissen, ob der Wander- und Veloweg durchs Lorzentobel gesperrt ist. Die Bestätigung sah ich dann an den aufgestellten Hinweisschilder beim Schmidtli. Bis auf weiteres besteht eine Totalsperre.
Am Abend wurde es wieder sehr spät vor dem Fernseher. Ein WM-Spiel endete erst um 01.00 Uhr.

Donnerstag: Heute gings mit dem Auto nach Baar zum Höllertreff. Am Nachmittag zogs mich hinaus. Ich wanderte nach Ägeri. Es war ziemlich warm unterwegs. Es war grenzwertig unterwegs zu sein. Bei solch heissen Verhältnissen werde ich in Zukunft auf eine länger Wanderung verzichten. Glück hatte ich in Ägeri. Kaum war ich an der Bushaltestelle fuhr der 612er vor und der brachte mich dann nach Hause.
Immer am Donnerstag vor den Sommerferien sitzen wir Seniorenturnerinnen und Turner zusammen bei einer Grillade. Rita und Peter servierten uns ein feines Znacht und ein reichhaltiges Dessert. So bis um 21 Uhr war es angenehm draussen zu sitzen. Ich war mit kurzen Hosen und kurzärmlig unterwegs. Plötzlich aber wurde es recht kühl, alle schlüpften in ihr mitgebrachtes Tschöpli. Um 22 Uhr war Schluss. Wieder zu Hause setzte ich mich noch für eine Stunde vor den Fernseher und schaute mir noch die wichtigsten Szenen aus dem Match Spanien Österreich an.
Freitag: Wie immer am Freitagmorgen gings mit dem Bus nach Zug. Ich machte eine kleine Stadtrunde während Irma zum einkaufen unterwegs war. Auf der Rösliwiese haben die Stadtgärtner einen wunderbaren, farbigen Blumenzauber erstellt. Da kann man nur danke sagen. Nach einem Kaffeehalt gings zurück nach Hause. Am Nachmittag machte ich mit dem Bike die Ägerirunde. Es war sehr angenehm zu fahren. Das Lüftchen tat gut.
Mit diesem Wochenrückblick verabschiede ich mich vom ersten halben Jahr 2026. So schnell gehen die Tage Wochen und Monate vorbei.
Ich wünsche mir eine etwas friedlicheres zweites halbes Jahr.

 
Statistik: Wandern: 19 km, Bike: 107 km, Krafttraining: 0 Min., Auto: 29 km, Gartenarbeiten: 3.5 Std.

Noch etwas zu meinem Blog (Wochenrückblick)
Ich habe den Fehler, mein unsichtbarer Blog, an meine Webseitenhersteller in Italien gemeldet. Ich hoffe, sie können mir weiterhelfen.

Und zum Schluss noch dies:
Einer der genau so denkt wie ich.
Tom Coraghessan Boyle ist US-amerikanischer Schriftsteller. In einem Zeitungsinterview sagt er unter anderem zu einer Frage über Trump folgendes:
«Dieser Typ ist ein Albtraum. Er ist schlimmer als Pearl Harbor oder 9/11. Normalerweise bringen Katastrophen die Menschen näher zusammen. Trump hat es geschafft, die Menschen auseinanderzutreiben. Er hat den Obersten Gerichtshof mit Leuten besetzt, die ihm alles gegeben haben, was er wollte. Sogar Nixon hatte Respekt vor der Verfassung und dem Gesetz, und er trat zurück.»
 
Wochenrückblick vom 20. bis 26. Juni 2026

Wichtig für Wanderer und Biker
Druckleitung in Menzingen geborsten
Betroffenes Gebiet:
Wegabschnitt zwischen den Höllgrotten und der Verzweigung Schmittli = Wanderweg im Lorzentobel.
Das Wasserwerk schreibt auf seiner Webseite: Die Abklärungen zur Instandsetzung des beschädigten Wegabschnitts sind derzeit im Gang.

 
Samstag: Heute hatte ich keine Lust irgend etwas Sportliches zu unternehmen. Am Morgen besuchte ich Kollegen im Dörfli. Den Nachmittag verbrachte ich kräfteschonend zu Hause.

 
Sonntag: Wir besuchten am Morgen das Frühschoppenkonzert der FMA beim Schulhaus. Bevor die Musikantinnen und Musikanten mit Spielen loslegten, genossen wir ein feines Zmorgen. Mit dabei als Zuhörer war auch BR Martin Pfister.
Nach der Aufführung machten wir noch einen Besuch bei Moussa im Dörfli.

 
Montag: Nach dem Morgenessen, es war über 30 Grad setzte ich mich aufs Velo und machte die Ägeriseerunde. Den Nachmittag verbrachten wir bei einem Zmittag zusammen mit unseren Wandergrüpplikollegen in der Gartenwirtschaft Freiman. Es war schön, wieder einmal beim Spröchlen zusammen ein paar Stunden verbringen zu können.

 
Dienstag: Heute war es sogar draussen beim Zumbi in Baar ziemlich warm. Gut, hatte Ladi, den ich fast verpasste, einen Tisch reservieren können. Die Plätze im Schatten waren alle gut besetzt. Am Nachmittag besuchte ich mit dem E-Bike, es war zu Heiss zum Laufen, den «falter*. Erfreulich viele Besucher waren anwesend. Ich bin ja nicht viel dort, schätze aber diese Institution. Leider sind Männer dort in der Minderzahl, warum weiss ich auch nicht. Gibt es doch dort gute Gespräche und auch ganz wichtig, Kaffee, Dessert und wenn man möchte Beratung von Elena, sie vertritt die Gemeinde Baar. Die Fachstelle ist zuständig für die Altersversorgung und die Gesundheitsprävention.

Mittwoch: Über das Wetter möchte ich hier nicht mehr schreiben, die schönen warmen Tage werden noch einige Zeit anhalten.
Nach dem Morgenessen habe ich mich trotz den hohen Hitzegraden aufs Rad geschwungen und bin wieder am Ägerisee entlang bis zum Morgartenturm (Letziturm) gefahren. Wieder zurück in Allenwinden kehrte ich noch im Dörfli ein. Den Nachmittag verbrachte ich dann im Hause.
Was mich aber am heutigen beschäftigte waren die Entlassungen beim EV Zug. Ich hoffe es kommt trotzdem gut.
Das Zweite war eine Sendung gestern Abend im Fernsehen über die politischen Machenschaften in den USA. Meine Meinung: Demokratie geht eindeutig anders. Der König der Amerikaner (Trump) muss irgendwann, schon vor längerer Zeit ganz zünftig seinen Schädel an- oder eingeschlagen haben. So wie sich dieser möchtegern Herrscher benimmt ist doch einfach nicht normal, ich würde sogar sagen das ist kriminell.
(Bild aus der SRF Sendung geknipst)

 
Donnerstag: Höllertreff, heute hat das Abspielen eines 62 Jahre alten Videos funktioniert. Darauf sieht man Kurzfilme eines Hockeyspiels des Baarer Schlittschuhclub auf dem Natureis in Baar, mit Goali Herber Hossli (auch ein Höller), eine Reise nach Zader, noch zu Titos* Zeiten und ein FC Baar Fussballtraining auf dem Lättich in Baar.

Am Abend sah ich die 2 : 1 Niederlage der Deutschen Fussballer gegen ein stark kämpfendes Ecuador.

 
Freitag: Der Hitze wegen benutzten wir unser Auto für den Einkauf in Zug. Ich besuchte Foto Grau und bat um Hilfe, denn an meiner Sonycamera funktioniert der Sucher nicht richtig. Nach 10 Minuten und ohne Kosten war der Apparat geflickt. Jetzt habe ich viel Geld gespart, denn ich überlege mir schon seit Wochen, ob ich eine neue Kamera kaufen soll. Jetzt bleibe ich bei der alten bewährten Sony Kamera. Fazit: Guter Service ist Geld wert.
Wenn man die Statistik unten ansieht, kann man feststellen, dass ich in dieser Woche sehr wenig zu Fuss unterwegs war, Grund war die Hitze. Selbst mir, der sehr gerne warm hat, war es in den letzten Tagen zu heiss. 😉

Statistik: Wandern: 7 km, Bike: 69 km, Krafttraining: 0 Min., Auto: 56 km, Gartenarbeiten: 0 Std.

Gewusst?
Wichtig für Windows10 Nutzer
Microsoft verlängert den Supportzeitraum für Windows 10 um ein weiteres Jahr. Bis zum 12.10.2027 bleibt Windows 10 damit sicher.

Was bedeutet ISDN
ISDN ist die Abkürzung für Integrated Services Digital Network, also „digitales Netzwerk mit Zusatzdiensten“, und ein digitales, kabelbasiertes Netzwerk zur Übertragung von Daten mit bis zu 64 Kbps pro Kanal.

*Josip Broz Tito ['jɔsip 'brɔz 'tito] Aussprache war ein jugoslawischer kommunistischer Politiker, antifaschistischer Widerstandskämpfer, marxistischer Theoretiker und bestimmte von 1945 bis 1980 autokratisch die Politik Jugoslawiens, zunächst als Regierungschef, ab 1953 als Staatspräsident.
 
Wochenrückblick vom 13. bis 19. Juni 2026

Samstag: Das Stöckle gestern Nachmittag hat mir etwas zugesetzt, trotzdem setzte ich mich nach dem Morgenessen aufs Bike. Ich nahm die altbekannte Strecke zum Steinstoss-Stübli unter die Räder. Zu den müden Knochen belästigte mich auch noch ein stetiger Gegenwind. Auf der heutigen Tour besuchte ich gleich zweimal eine Kafistube. Wieder zu Hause gabs dann noch den 3. Kaffee. Dann zog ich die Überkleider an und beschäftigte mich im Garten und dies nach der harten 57 km Biketour über Stock und Stein.
Dies war aber noch nicht alles, nach der Gartenarbeit setzte ich mich noch an den PC und vollendete den Wochenrückblick. Um 19.45 setzte ich mich dann zur wohlverdienten Ruhe vor der Glotze.
Das mit 19.45 Uhr ging dann aber ganz schön in die Hosen, als ich meine ins Internet hochgeladene Webseite noch schnell kontrollierte, musste ich zu meinem Schrecken feststellen, dass der Blog (Wochenrückblick) nicht vorhanden war man konnte ihn nicht aufrufen. Also gings dann weiter mit Arbeiten am PC. Es wurde 00:45 Uhr bis ich ins Bett kam und die Website funktionierte immer noch nicht. Ich blieb noch einige Zeit wach und hirnte, wo der Fehler sein könnte.

Sonntag: Um 06.15 Uhr wachte ich auf und setzte mich wieder an den PC. Der Wochenrückblick erschien immer noch nicht und so musste ich eine neue Seite mit dem Namen Wochenrückblick und zwar unter dem Titel Persönlich kreieren. Diese Seit ist nun auf weiteres abrufbar. Um 07.15 Uhr konnte ich mich dann an den Tisch setzen und das Morgenessen geniessen.
Nach einem nochmaligen Test der Webseite, machte ich mich bereit für einen Ausflug mit dem E-Bike. Es wurde eine für meine Verhältnisse happige Tour. Allenwinden – Gubel – Alosen – Gottschalkenberg. Dort oben machte ich eine Kafipause und dazu bestellte ich eine Nussstange. Nach 20 Minuten ging die Fahrt weiter auf den Raten und von dort hinten hinunter in die Altmatt – Rothenthurm – Sattel – Ägeri. Bei der Kreuzmühle machte ich die zweite Kafipause und dazu erstand ich den bekannten Kreuzmühle-Nussgipfel. Auf der Fahrt nach Hause fingen die Muskeln an zu schmerzen und ich war froh, als ich nach einer heissen Dusche die Beine im Wintergarten ausstrecken und die Augen schliessen konnte.
Foto: Baustelle Unterägeri! 😒

Montag: Ich lasse mich nicht unterkriegen, auch heute machte ich eine Biketour, zwar nur eine kurze 34 km lange um den Ägerisee. Auch heute gabs eine Pause draussen vor der Kreuzmühle bei einem Kafi. Nach dem Mittagessen vergnügte ich mich mit Gartenarbeiten. Über 4 Stunden malte ich Bretter und schnitt Sträucher mit der Heckenschere. Dann aber hatte ich endgültig genug von der Krampferei. Nach der Dusche hockte ich wieder vor dem PC und dann vor dem Fernseher.
Eine E-Mail hat mich heute besonders gefreut. Ich bekam eine Einladung für eine Zusammenkunft mit unserem leider aufgelösten Wandergrüppli. Viele Jahre waren wir zusammen 1 Woche unterwegs mit Wandern irgendwo in Österreich, Südtirol und auch in der Schweiz. Diese Wochen bleiben mir in ewiger Erinnerung. 🤗

Dienstag: Einkaufen, Kafitreff beim Zumbi. Stöcklen am Nachmittag mit Daniela. Heute machten wir die Bergrunde. Will heissen, Brunegg – Ängi – Tubenloch – Hünggi – Zigermoos zurück zur Brunegg und nach Hause. Höchster Punkt der Wanderung fast 900 Höhenmeter. Unterwegs sahen wir eine kleine Ringelnatter, leider tot. Das Merkwürdige an ihr, sie streckte den Kopf in die Höhe und der Mund war offen, als ob sie zubeissen wollte. Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei.
Wieder zurück, plauderten wir noch lange zusammen im Wintergarten.

Mittwoch: Ruhetag. Morgenkafi im Dörfli, nachdem ich zuvor einige Gartenarbeiten erledigt hatte.

Donnerstag: Wir benutzten heute unser Auto um zum Treff nach Baar zu kommen, 2 Gründe: 1. Ich brauchte den Laptop beim Höllertreff und 2. wir wollten das Seniorenmittagessen in Allenwinden nicht verpassen.
Beim Höllertreff wollte ich einen ca. 60-jährigen 8mm Kurzfilm vom Baarer Schlittschuhclub zeigen. Darauf sieht man einen Ausschnitt eines Hockeymatches auf dem Natureisfeld in Baar. Hauptdarsteller, Herbert Hossle im Tor der Baarer. Damals spielte man noch ohne Helm! Die Filmvorführung funktionierte aber nicht, der Akku des Laptops ist defekt. Den nächsten Versuch starte ich dann am nächsten Donnerstag mit einem anderen Compi. Nähere Beschreibung siehe unten.
Der Seniorenmittagstisch ist zum ersten Mal im Dörfli. Schnitzel mit Pommes gabs und das war fein zubereitet worden von Moussa. Wer wollte bekam eine Suppe oder Salat dazu. Auch ein feines Dessert wurde offeriert. Bei mir gabs dazu, wie nach jedem Seniorenessen einen Kaffee. Auch hier wurde, wer wollte, nach dem Essen gejasst. Ich denke, das Dörfli ist ein guter Ersatz für den Löwen.
Eigentlich wollte ich kein WM-Fussballspiel ansehen. Es blieb beim wollte. Ich schaute das Spiel der Schweizer gegen die Bosniaken an. Lange blieb es 0 : 0 trotz grossen Chancen der Schweizer. Erst in den letzten 25 Minuten nahmen die Schweizer das Heft in die Hand und schossen mit 4 Toren einen komfortablen Sieg nach Hause.

Freitag: Schon am Morgen um 9 Uhr zeigte das Thermometer 27 Grad als wir zum Einkauf nach Zug fuhren. Nach einem kurzen Spaziergang besuchte ich ein Kaffeehaus im Schatten.
Am Nachmittag machte ich eine Wanderung durchs Lorzentobel nach Baar. Die gut 30 Grad machten mir glücklicherweise nicht viel aus, was nicht so toll war, waren meine Füsse, die schmerzten, sie brannten. Trotzdem machte ich im Lorzendamm noch den Schlaufensteg mit seinen 265 Treppenstufen. Der Nachhauseweg war dann gemütlicher, ich benutzte den Bus.
Am Abend zog dann noch ein zünftiges Gewitter mit viel Regen und Sturm über Allenwinden.   

 
Statistik: Wandern: 28 km, Bike: 151 km, Krafttraining: 0 Min., Auto: 31 km, Gartenarbeiten: 8 Std.

Gewusst?
Die Geschichte des EVZ (Eissportverein Zug) beginnt in Baar und trägt am Anfang einen anderen Namen: Baarer Schlittschuhclub. So hiess der Verein, der im Dezember 1953 unter dem Patronat des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Baar gegründet wurde. Pioniere wie Hans Schumpf, Hans-Peter Gasser, Peter Bieler oder Richard Baltensberger gründeten den ersten Zuger Eishockeyklub, der sich im Winter 1954/55 in der 3. Liga erstmals an der Meisterschaft beteiligte. Gespielt wurde nur bei tiefen Temperaturen auf dem Lättich-Weiher. Die Brauerei Baar hatte den Weiher angelegt, um Eis für die Bier-Kühlung gewinnen zu können. Während einigen Wochen stand die Eisfläche den sportlichen Einsätzen des Baarer SC zur Verfügung. 200 bis 300 Fans pilgerten regelmässig an den zugefrorenen Weiher.
Von Baarer SC zum EVZ1967 qualifizierte sich der Baarer Schlittschuhclub für die zweite Liga. Doch da stand ein anderes Thema im Vordergrund: Der Umzug nach Zug und ein Namenswechsel. Weil der Bau der Kunsteisbahn Zug AG im Stadtzuger Hertiquartier immer wieder hinausgezögert worden war, wollten die Baarer im Standort "Höll" bei der Spinnerei ursprünglich ein eigenes Projekt realisieren. Als die KEB Zug dann endlich realisiert wurde, stand man natürlich voll dahinter. Nur der Name sorgte für Diskussionsstoff. Baarer SC ging nicht mehr, da war man sich einig. ZSC (als Abkürzung für Zuger Schlittschuhclub) war schon vergeben. Als daraus ein SCZ werden sollte, wehrten sich die Fussballer vom Sportclub Zug gegen die Verwechslungsgefahr. Der Kompromiss war ein neuer Name, dessen Abkürzung im Schweizer Eishockey ein Markenzeichen geworden ist: Eissportverein Zug. Oder einfach und einprägsam: EVZ!
Wochenrückblick vom 6. bis 12. Juni 2026
6. bis 12. Juni 2026
Samstag + Sonntag. Ein Zügelwochenende mit Überraschungen. Ich habe mich bei David freiwillig bei seiner Züglete gemeldet. Es ging dabei aber nicht einfach nur zügle im gleichen Ort sondern am Samstag von Luzern nach Hofstetten bei Brienz und dann am Sonntag von Luzern nach Allenwinden.
Samstag: Wir fuhren mit einem Zügelwagen und unserem Auto nach Luzern. Dort schleppten wir die Zügelware im Lift vom 4. Stock hinunter zum Zügelwagen. Da waren ein paar schwere Möbelstück dabei, die uns zünftig zum Schwitzen brachten. Bei diesem schönen Wetter war dann zünftig viel los auf der Fahrt ins Berneroberland. Cornelia steuerte unser Auto, während David den Zügelwagen chauffierte. Ich glaube es war in Sarnen als uns Cornelia meldete auf der Anzeige sei eine Meldung aufgetaucht mit den sehr beunruhigten Worten: «Zu wenig Öl». Bei mir stieg der Puls. Sofort suchten wir die nächstbeste Garage auf. Das grosse Glück, sie war geöffnet und unser Problem wurde sofort in angriff genommen. Nach sorgfältiger Kontrolle stellte sich heraus, dass zum Glück kein Leck vorhanden war. Wahrscheinlich wurde beim letzten, kürzlich ausgeführten Service zu wenig Öl nachgefüllt. Beim Gespräch mit dem Automech stellte sich heraus, dass er in Allenwinden aufgewachsen ist. Zufälle gibt es. Die Fahrt ging dann weiter ohne nerventötende anzeigen am Tacho.
Nachdem wir das Zügelauto am Bestimmungsort entladen hatten, gabs dann ein feines Mittagessen beim «Traufer». Am Nachmittag hatten Daniela und ich freien Ausgang. Wir machten eine gemütliche Wanderung ins gut 3 km entfernte Brienz. Wir waren dort nicht die einzigen Gäste. Auch den Rückweg, teilweise an der schön warmen Sonne, machten wir zu Fuss.
Zum Abendessen wurden wir wiederum von David in einem Restaurant eingeladen. Wir bekamen dort draussen einen Tisch mit einer wunderbaren Aussicht in die nahen Berge. Schwarze Wolken zogen dann auf und wir mussten ins Haus zügeln. Ein kurzer Regenschauer kühlte etwas ab, dafür zeigten sich wunderschöne Doppelregenbogen.
Die Nacht verbrachten Daniela und ich in einem Hotel in Meiringen.
Nach einem üppigen Morgenessen im Wönigli von David fuhren wir im dichten Sonntagsverkehr zurück nach Luzern. Und wieder schleppten wir, diesmal aber die letzten Möbelstücke und Schachteln hinunter ins Auto und brachten sie zu uns nach Allenwinden. Zum Glück gesellte sich dort noch René zu uns, denn ein paar gewichtige und sperrige Möbelstücke mussten hinauf in den 1. Stock transportiert werden. Ich durfte zuschauen. Nach getaner Arbeit gabs dann, wiederum spendiert von David, ein Mittagessen im Dörfli bei Moussa.
Nach diesen 2 arbeitsintensiven Tagen setzte ich mich vor den Fernseher und tat, nichts mehr.

Montag: Nach dem Morgenessen machte ich eine Bikerunde via Gubel, Alosen, Oberägeri und zurück nach Hause. Nach dem Mittagessen beschäftigte ich mich mit den ungelesenen Tageszeitungen und hackte ein wenig auf der PC-Tastatur rum.

Dienstag: Üblicher Postimorgen. Kein Nordic walking, viel Regen ich besuchte dafür den «falter», dort gibt es Kafi und Guetzli und viele interessante Gesprächsthemen.

Mittwoch: Wieder ein Regentag. Am Morgen besuchte ich das Dörfli. Zu uns an den Runden Tisch gesellte sich auch ein ehemaliger Baarer Bauchef, Pauli Langenegger.
Am Nachmittag vertrieb ich die Zeit am PC und am Fitnessgerät.

Donnerstag: Am Morgen Höllertreff in Baar, danach fuhren Irma und ich zum Jumbo. Später machten wir noch Einkäufe im Einkaufscenter Zugerland. Dort nahmen wir auch das Mittagessen ein.

Freitag: Während ich am Morgen durch die Stadt Zug schlenderte, machte Irma ihre Einkäufe. Später trafen wir uns beim Kafi Speck. Am Nachmittag war Stöcklen angesagt. Daniela und ich wanderten von Allenwinden durchs Lorzentobel nach Baar. Bei Daniela zu Hause lernte ich ein neues Spiel. Den Namen weiss ich nicht mehr, und wie es genau funktioniert bin ich ebenfalls noch am Grübeln. Ich habe gegen Daniela 6 Mal verloren und nur einmal mit Glück gewonnen.

Statistik: Wandern: 35 km, Bike: 39 km, Krafttraining: 40 Min., Auto: 247 km, Gartenarbeiten: 0 Std.

Interessant
Der nationale Finanzausgleich steigt 2027 auf den Rekordwert von 6,9 Milliarden Franken. Während Zug pro Einwohner über 4000 Franken einzahlt, profitieren vor allem das Wallis, der Jura und Uri besonders stark von den Ausgleichszahlungen.
Gewusst?
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