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Wochenrückblick - Heiri Süess Allenwinden

Heiri Süess
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Wochenrückblick

Persönlich
Auf dieser Seite erzähle ich von meinen wöchentlichen Aktivitäten.
Gilt als Ersatz für meinen Blog, der leider nicht funktioniert.😏
Wochenrückblick, 8. - 14. August

Samstag, 8.08.26
Blauer Himmel und es wird ein heisser Tag angesagt. Kurz nach 6 Uhr stehe ich mit Schlauch bewaffnet in unserem Garten. Ich bin am Blumengiessen. Kurz nach 7 Uhr gibts Morgenessen. Wegfahrt von zuhause mit dem E-Bike nach Baar via Lorzentobel auf die Burgmatt. Dort warten weitere Blumen auf mich. Auch sie sind fast am verdursten.
Im Lorzentobel sind schon viele Wanderer und Velofahrer unterwegs. Sie geniessen wie ich den kühlen Wald. Nach dem ich meine Gartenarbeit in Baar erledigt hatte, fuhr ich weiter auf dem Veloweg Richtung Steinhausen. Am Waldweiher machte ich ein paar Fotos von den Seerosen. Dabei kann ich mich auch von der Fahrt etwas erholen. Die Fahrt im Wald bis fast Knonau kann man so richtig geniessen. Ab hier bin ich dann draussen in der prallen Sonne bis ins Frauental. Die kurze Strecke im Wald ist immer eine Wohltat. Ab der Bützen wird es laut, der motorisierter Verkehr macht sich bemerkbar und es wird heiss an der prallen Sonne. Auf dem Reussdamm begegne ich vielen Velofahrer. Einen Blick auf die Reuss zeigt die grosse Wassernot die zur Zeit herrscht. Von der Reussbrücke aus, siehe Beschreibung unten, machte ich ein paar Fotos vom Fluss. Kanufahrer sind unterwegs. Ich verziehe mich für einen Rast im Schatten des nahen Zoll Huuses. Gestärkt ging es dann via Hünenberg- Cham-Baar wieder durchs Lorzentobel nach Hause. Vom schattenspendenden Wald im Lorzentobel merke ich nichts mehr, es ist auch hier an der mickrigen Lorze heiss, fast wie in einem Backofen.

Sonntag: Es verspricht wieder ein heisser Tag zu werden. Darum entschloss ich mich, nur die Kurzstrecke, Ägeriseerunde, zu machen. Die gestrige Fahrt steckt immer noch in meinem Knochen und auch die grosse Hitze machte mir zu schaffen. Zurück von der Fahrt und nach der Dusche verzog ich mich in den schattigen Garten und verbrachte die Zeit mit Zeitungen lesen, Sudokus ausfüllen, compüterle und Kaffee trinken. Mitte Nachmittag verdeckten Wolken die Sonne und es kühlte etwas ab, auch Tropfen vielen vom Himmel, ich zügelte gezwungenermassen in den Wintergarten. Ob das wird mit dem Regen werde ich dann sehen, aber wahrscheinlich machen diese Tropfen nur wieder die Pflanzen verrückt.
Stunden später, es wurde nichts mit dem erhofften Regen.
 
Montag: Schon um 6.15 Uhr stand ich wieder mit dem Wasserschlauch bewaffnet im Garten. Um 7.30 Uhr war die Arbeit getan. Ein Sprutz Regen täte den Pflanzen schon gut.
Es war heiss draussen, trotzdem entschloss ich mich um ca. 10.30 Uhr zur Wildenburg zu wandern. In deren Nähe ist der imposante Schwarzenbach-Wasserfall. Dort komme ich selten vorbei ohne ein Zücken des Fotoapparats. Heute wollte ich aber dort kontrollieren ob und wie viel Wasser noch hinunterstürzt. Um es kurz zu machen, der Wasserfall ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Auf dem Rückweg kam ich dann gewaltig ins Schwitzen, gilt es doch viele unregelmässig hohen Treppenstufen zu bezwingen. Was mir auch noch zu denken gab, waren die vielen braunen Blätter die jetzt schon, und das im August, den Waldboden bedecken.
Dienstag: Ist eigentlich schon verrückt. Heute morgen beobachte ich einen Mann beim Verpacken von Bananen in Plastiksäckchen! Warum muss man Bananen die ja ohnehin zuhause von der Bananhültsche befreit werden müssen, noch in Plastik verpacken. Irrsinn!
Danach trafen wir uns mit Bekannten beim Zumbi. Einer fehlte, unser Platzhalter.
Am Nachmittag blieb ich zu Hause und bearbeitete Fotos für die Veröffentlichung auf meiner Webseite.
Mittwoch: Der Hitze wegen sind Daniela und ich schon um 8.30 Uhr von der Burgmatt Richtung Lorzentobel losmarschiert. Unglaublich viele Wanderer und Biker hatten wohl den gleichen Gedanken. Bevor wir starteten schenkte mir René noch ein schönes Leibchen. Auf dem Rückweg trafen wir dann noch einen wandernder Burgmattler. Wir begleiteten in zurück bis zur Burgmatt. Er hatte bei der Computerfirma Controll Data gearbeitet bei der ich als IBMer für den Service der IBM-Geräte verantwortlich war. Diese Firma handelte mit Grosscomputer und existiert heute nicht mehr.
Wir begleiteten Werner auch noch über den Schlaufensteg. Er, auch über achtzig, ist 3 mal pro Woche auf dem Steg anzutreffen – Hut ab. Daniela offerierte mir dann bei sich zuhause noch einen Kaffee und einen Tee. Die Flüssigkeit waren bitter nötig, der Tank war leer. Trotz erträglichen Temperaturen unterwegs.
Da ich keine Sonnenfinsternis-Sonnenbrille hatte, verzichtete ich irgendwo draussen Aufnahmen von diesem Ereignis zu machen. Ich blieb zuhause und knipste am Fernseher ein paar Fotos.
Donnerstag: Nach dem Höllertreff in der Neumühle nahmen wir das Mittagessen in der Migros im Einkaufscenter Zugerland ein. Das Restaurant der Migros war pfropfenvoll, wir erwischten noch den letzten freien Platz. Nach dem Essen kaufte ich noch ein Buch beim Bücher Balmer, mit dem Titel «Der amerikanisch Albtraum», Untertitel: Faschismus made in USA. Es ist kein Roman, es ist die traurige Wirklichkeit, es ist der Untergang der Demokratie. Die traurige Wahrheit ist: Es üben immer mehr Idioten, Verbrecher und möchtegern Herrscher die politische Macht in vielen Staaten aus.
Auf aktiven Sport draussen verzichtete ich heute dafür sehe ich mir die Leichtathletik-EM in Birmingham am Fernseher an. Spät in der Nacht durfte ich noch die tolle Leistung der Goldmedaillengewinnerin im Stabhochsprung Angelica Moser miterleben.

Freitag: Einkauf in Zug, am See entlang schlendern und fötälä, danach käfälä.
Im Zugersee, dort wo die grossen Schiffe ihre «Ruhepause» einnehmen dürfen, sah ich heute eine Riesenschar Wasservögel. Ich glaube es waren Kormorane. Also ich übertreibe sicher nicht, wenn ich schreibe, dass ich an die 200 Tiere im Wasser sah. Schnell machte ich ein paar Aufnahmen, ich war übrigens nicht der/die Einzige, der dieses Schauspiel fotografisch festhielt. Die Vögel hielten mich zünftig auf Trab, denn sie verlegten dauernd ihren Standort. Ich vermute, dass sie das Morgenessen einnahmen.
Nachmittag erholen von der Säcklerei.

Statistik: Zu Fuss unterwegs: 18 km, Bike: 92 km, Krafttraining: 20 Min., Auto: 70 km, viel zu viel, Gartenarbeiten: 3 Std.

Die alte Reussbrücke bei Sins.
Schrifttafel an der Reussbrücke, siehe Foto.
Erbaut erstmals 1640 von der Stadt Zug. Neuerrichtet 1807/09 von Werkmeister Josef Ritter von Luzern. Zweijochige Holzbogenbrücke verstärkt 1824/26 durch ein Spreng-Hängewerk. 1847 Zerstörung des Ostjoches (Zugerseite) durch Truppen des Sonderbundes. Wiederaufbau durch Johann Schalcher von Winterthur nach Plänen von Ferdinand Stadler. (Sprengwerk mit verzahnten Spannriegeln). Das Zollhaus erinnert an die Zeiten des Brückenzolls (Bis 1798), welcher der Stadt Zug zukam.
Wochenrückblick, 1. Augustwoche.

 
1. August. Auch heute kein Sport, dafür Medienwirksamer Auftritt an der 1. Augustfeier in Baar, aber darüber später.
Nach dem Morgenessen erhielt ich einen Anruf von Daniela. Sie fragte mich, ob ich die Augustfeier in Baar besuchen werde. Auf meine positive Antwort vereinbarten wir einen Treffpunkt, um gemeinsam die Feier zu besuchen. Treffpunkt war, da ich wie üblich mit der ZVB unterwegs bin, um 9.50 Uhr bei der Bushaltestelle Chriesimatt «Kirschenwiese» in Baar. Gross war unser Erstaunen, als wir das prallgefüllte Festzelt auf dem Schulhausplatz erreichten. Mit Glück ergatterten wir zwei Sitzplätze ziemlich weit entfernt von der Tribüne. René erwarteten wir später, er absolvierte noch ein Tennistraining. Für den grossen Durst standen schon Mineralflaschen bereit und zwar gratis. Wenn sich dieser Konsum nur nicht negativ auf die Steuern niederschlägt. 😉 Ein zünftiges Festprogramm erwartete uns. Ich zähle mal auf: Jodlerclups traten auf vor und nach dem ökumenischen Gottesdienst, anschliessend spielte die Zuger Alphornläser-Vereinigung. Begrüsst wurden wir danach vom Gemeindepräsi Walter Lipp. Auch er umrahmt von der Blaskapelle Windows. Dann das Highlight des Tages, die Festrede unseres Bundesrats Martin Pfister. Schade, seine Rede wurde nur ganz schlecht in den hinteren Gefilden des Festzeltes verstanden. Nach seiner Rede folgte die Nationalhymne, gespielt von der B-Band. Erklärung zur B-Band: Es gibt 2 grosse Musikgesellschaften in der Gemeinde Baar, die eine wie oben erwähnt die B-Band = Musikgesellschaft Baar, darum B und die Musikgesellschaft Allenwinden = die A-Band, A wie Allenwinden. Alles klar?
Jetzt muss ich noch etwas nachholen. BR Martin Pfister machte sich für die Festrede im nahen Haus bereit. Diese Zeit nutzte ich und suchte eine gute Position für eine Foto von ihm. Das gelang bestens als er auf dem Weg zurück zur Bühne war. Mit Stolz kann ich berichten, als er an mir vorbei schritt, machte er eine kurzen Halt und begrüsste mich mit einem Handschlag.
Inzwischen wurde auch der Hunger bemerkbar. Daniela erstand für uns beide das Tagesmenü.
In der Zwischenzeit tauchte auch René auf und gesellte sich zu uns. Nach den Erzählungen von Thomas Inglin über 500 Jahre Baar, zügelten Daniela und ich in die Rathus-Schüür. Dort wurde die teils brutale Geschichte von Alt fry Baar und die Beziehung zum Kloster Kappel noch einmal ganz eindrücklich von Historiker Stefan Doppmann erzählt. Für mich ging es dann schon bald zurück nach Allenwinden.
Jetzt möchte ich noch einmal kurz zum medienwirksamen Auftritt zurückkommen. In unserer Nähe beobachteten wir schon bald nach unserer Ankunft einen Kameramann. Und wieder erwischte es mich und das nicht zum ersten mal. Plötzlich stand er neben uns, und frage uns nach Namen und bat uns einen Kommentar über das heutige Geschehen zu machen. In eine Kamera zu Reden ist einfach nicht mein Ding. Zuerst interviewte er Daniela und dann erwischte er auch mich. Am Abend konnte man uns dann auf Tele 1 sehen und hören.😏  

 
Sonntag, 2. August
Es kündigte sich ein heisser Tag an. Ich stand früh auf und ass mit Irma zusammen Zmorge. Um halb neun startete ich meine Velotour und zwar die Reussrunde. Bevor ich los fuhr, musste ich mit Schrecken feststellen, dass ich die Batterie gar nicht aufgeladen hatte. Es fehlt gut 20%. Ob das wohl reicht für meine ca. 60 km Strecke? Ich riskierte es. Bis kurz vor Steinhausen benutzte ich die Hilfe meines Motörchens nicht. Die Fahrt ging dann fast bis Sins. Zurücl in Cham machte ich eine kurze Pause und konnte überrascht feststellen, das die Batteriekapazität nun sicher bis nach Hause reichen wird. Bei den Höllgrotten machte ich noch eine Kaffeepause bevor es dann zum kräfteraubenden Aufstieg bis Schmittli ging. Wieder zu Hause hatte ich noch freie Batteriekapazität von 20%.
Duschen, Kaffeetrinken und Tagesberichte vom 1. und 2. August schreiben waren dann noch meine wichtigsten Tätigkeiten.

 
Montag: Das war kein Sporttag, das war ein SUPER-Sporttag. Daniela und ich trafen uns am Morgen um 9 Uhr bei der Bushaltestelle Hof Himmelrich. Nordic walking ins Lorzentobel stand auf unserem Programm. Da in letzter Zeit am Nachmittag die Temperatur viel zu hoch zum Wandern war, verschoben wir das Stöcklen kurzfristig auf den heutigen Morgen. Recht viele Menschen hatten die gleiche Idee wie wir. Wir sahen Besucher der Höllgrotten, aber auch viele Biker und Wanderer unterwegs. Wir wanderten bis zum letzten Kraftwerk im Tobel und kehrten dann um. Auf dem letzten Kilometer der Strecke gaben wir noch extra Gas und so konnte ich ohne lange warten zu müssen den Bus nach Hause benutzen. Tropfnass in Schweiss gebaden, stieg ich dann unter die Dusche. Die 11 km Strecke fordert von mir doch einiges ab, besonders bei solchen Temperaturen.

 
Dienstag: Um 6 Uhr stand ich ausgerüstet mit dem Wasserschlauch im Garten. 75 Minuten dauerte die Spritzerei. Ich glaube die Blumen lieben mich jetzt noch mehr. 😉
Wie immer sind wir am Dienstag beim Einkaufen und danach gibts Kafetime beim Zumbi. Mein Fernsehauftritt an der 1. Augustfeier wurde von meinen Kafikollegen beachtet!😁

 
Foto: Aissicht von der Brunegg. Mittwoch: Ägeriseerunde mit dem E-Bike. Den Kaffee trank ich heute im Schatten auf der Brunegg mit wunderbarer Aussicht in die Berge. Spät in der Nacht, ca. 23.30 Uhr sah ich gerade den Mond über dem Gubel aufgehen. Er sah aus wie ein Orangenschnitz. Bis ich aber die Kamera geholt und bereit gemacht hatte, war er schon ganz über dem Hügel.

 
Donnerstag: Höllertreff und Mittagessen im Migroscenter Steinhausen.

 
Freitagmorgen: Blumengiessen nach dem Morgenessen auf der Burgmatt. Kurzer Spaziergang am Zugersee. Auch hier ist der Seespiegel merklich gesunken. Käfälä unter den Bäumen auf dem Bundesplatz. In der Nähe unseres Hauses machte ich ein paar Fotos vom Schwarzenbach, auch er nur noch ein mickriges Rinnsal.
Mondaufgang über dem Gubel.

Statistik: Zu Fuss unterwegs: 23 km, Bike: 98 km, Krafttraining: 0 Min., Auto: 57 km, viel zu viel, Gartenarbeiten: 2 Std.

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Wochenrückblick 25. bis 31. Juli 2026

 
Sonntag: Ruhetag

Montag: Nach dem Morgenessen absolvierte ich die Nussgipfelrunde. Mit dieser Runde meine ich die E-Bikefahrt bis Schornen und auf der Rückfahrt Nussgipfelhalt bei der Kreuzmühle. Dort werde ich verwöhnt. Wenn ich dort ins Café reinkomme, streckt man mir den Nussgipfel schon entgegen und der Kaffee wird sofort bereitgestellt. Das ist Service!
Auf der Heimfahrt machte ich beim Schmittli noch eine Kontrollfahrt zur Strassensperre hinunter ins Lorzentobel. Erfreulich der Weg ist wieder frei, befahr- und begehbar.

Dienstag: Einkaufen. Ohne eine Erkältung zu riskieren konnten wir unseren Zumbitreff heute Morgen draussen abhalten.
Der Gwunder hat gesiegt. Ich konnte es am Nachmittag nicht lassen und fuhr mit dem Bike bis zum weggeschwemmten Strassenstück im Lorzentobel. Der Weg ist dort wieder ohne Hindernis befahr- und begehbar. Ich machte ein paar Aufnahmen und fuhr dann bis zum Kreisel bei der Spinnerei weiter. Die Rückfahrt war dann um einiges anstrengender. Ich war tropfnass als ich zu Hause ankam. Das Stöcklen hatten wir verschoben, aus gutem Grund, es war wirklich sehr heiss unterwegs. Auch auf einen Besuch beim "falter" verzichtete ich.

Mittwoch: Es wird ein heisser Tag heute. Trotzdem schwinge ich mich um 8.30 Uhr aufs Bike. Mein Ziel halte ich zuhause geheim. Es geht Richtung Sattel. Dort schwenke ich rechts ab Richtung Goldau. Kurz nach dem Bahnübergang wollte ich hinauf auf den Wildspitz fahren, aber ein Hinweisschild mit einem allgemeinen Fahrverbot konnte ich nicht übersehen und kehrte darauf schweren Herzens um. Der Wildspitz war jahrelang ein vielbesuchter Hoger auf unseren Velotouren und immer benutzten wir diesen Weg hinauf. Oben beim Restaurant kann man abgesehen von einer guten Verpflegung auch tolle Fotos machen. Ich versuche nun herauszufinden, ob dieses Verbot auch für Velofahrer gilt.

Donnerstag: Morgen in der Früh von 6.00 bis 7.00 Uhr, war ich, wenn andere noch schlafen, im Garten beim Blumen giessen. Nach dem Morgenessen, Höllertreff. Im Einkaufscenter Steinhausen verpflegten wir uns danach im Migrosrestaurant. Immer wenn wir dort sind, schauen wir uns im Bücherladen Balmer um. Gerne hätte ich ein Buch gekauft, aber zur Zeit liegen 2 Bücher auf dem Nachttisch, die zuerst noch gelesen werden müssen. Wieder zu Hause war ich (wieder einmal) 30 Min. im Keller am Fitnessgerät. Irgend etwas muss man ja tun.

Freitag: Heute bei dieser Hitze haben wir das Auto benutzt um nach Zug zu gelangen. Im Schatten der Bäume genossen wir im Café Stocker, ja was könnte es anderes sein, einen Café. Webseitenbearbeitung am Nachmittag.

Statistik: Zu Fuss unterwegs: 6 km, mit dem E-Bike: 149 km, Krafttraining: 30 Min., Auto: 52 km, Gartenarbeiten: 1 Std.

 
Gewusst?
Aus COMPUTERWISSEN von Nils Matthiesen.
Das Cyberkommando der Schweizer Armee baut seine Computertechnik grundlegend um. Bis zum Monat Oktober sollen die digitalen Arbeitsplätze auf ein quelloffenes Softwarepaket namens OpenDesk umgerüstet werden. Mit diesem Schritt wollen die Verantwortlichen die Abhängigkeit von Anbietern aus den USA spürbar verringern. Hintergrund ist, dass Microsoft seine Dienste immer stärker ins Internet verlagert.
Wochenrückblick vom 18. bis 24. Juli 2026

Samstag: Es ist wieder schön warm, trotzdem machte ich mich nach dem Morgenessen auf den Weg nach Baar. Heute benutzte ich einen Weg, den ich ganz ganz selten benutze. Nach ein paar Hundert Meter auf der Ussergrütstrasse, schwenkte ich rechts ab und wanderte auf der sehr steilen Obertalacherstrasse hinunter bis zum Kreisel Talacher und von dort wieder auf dem Wanderweg nach Inwil. An einem sehr willkommen Brunnen kühlte ich mich ein wenig ab und wanderte dann weiter nach Baar. Wie könnte es anders sein, beim Zumbi gabs dann einen Kaffee bevor es mit dem Bus zurück nach Allenwinden. Beim Lesen der Tageszeitungen und geniessen eines Glacés, erholte ich mich am Nachmittag im Wintergarten.

 
Sonntag: War das ein Fussballspiel gestern Nacht, 6 : 4 besiegten die Engländer die Franzosen. Eigentlich wollte ich nach der ersten Halbzeit ins Bett, blieb aber noch auf und bereute es nicht. Die Franzosen drehten nach der Pause zwar zünftig auf und hätten, wenn sie die vielen Chancen ausgenutzt hätten, gewinnen können. "Hätten" Das Schöne am gestrigen Match war, es gab nur wenige «tote» Spieler die sich minutenlang am Boden wälzten. Es wurde Fussball gespielt. Danke liebe Engländer, danke liebe Franzosen.
Am heutigen Morgen wusste ich nicht so recht was ich anstellen soll, es war kalt, nur 19 Grad, fürchterlich. Auch die Wetterprognosen um 8 Uhr waren nicht gerade erbauend. Um 10.40 Uhr sah man aber blauen Himmel und die wärmende Sonne. Ich startete Richtung Ägeri, aber nur bis zum Unterstock, für Auswärtige, das ist der Bauernhof oberhalb unserem Dorf. Dort änderte ich meine Laufrichtung und zwar Richtung Zugerberg. Ich benutzte den sehr steilen Wanderweg hinauf zum Urihof und von dort weiter auf den Zugi. Wanderer konnte ich auf dieser Strecke an einer Hand abzählen. Auch auf dem Zugi waren noch viele Parkplätze frei. Ich marschierte schnurstracks zur Bergstation der Standseilbahn, nahm dort Platz und keine 3 Minuten später war ich Richtung Zug unterwegs. Beim Café Speck am Kolinplatz machte ich eine Kafipause mit einem Meischibei als Stärkung. Eine halbe Stunde später gings dann weiter mit der ZVB nach Baar und von dort direkt nach Hause.
Den Final am heutigen Abend war eine Katastrophe, nach der 30 minütigen Pause! Schaltete ich den Fernseher aus und ging ins Bett.

Montag: Wieder einmal mit dem Bike auf den Zugi. Ich fror fast die Finger ab so kalt war es. Oben entschloss ich mich, hinunter an den Ägerisee zu fahren. Am Ägerisee entlang ging die Fahrt dann bis Schornen und wieder zurück, aber nur bis zur Kreuzmühle. Nussgipfelhalt. Dort traf ich noch einen ehemaligen IBMer. Wir hatten uns viel zu erzählen.
Am Nachmittag wütete ich im Garten. Haselstauden kürzen war heute mein Ziel. Die Äste dann von ganz unten im Garten nach oben zu schleppen war sehr, sehr anstrengend. Die dürren Äste häckselte ich.

Dienstag: Einkaufen. Es war immer noch kalt und so verlegten wir die dienstägliche Besprechung beim Zumbi nach drinnen.
Den schönen Nachmittag nutzten Daniela und ich für eine ausgiebige 11 km Nordic walking weit ins Lorzentobel hinein und wieder zurück auf die Burgmatt. Einen würdigen Abschluss auf der Strecke, bescherte uns dann noch der Schlaufensteg. Mit Daniela und René sassen ich dann noch zusammen bei einem munteren Gespräch. Wir trafen dabei noch eine Abmachung. Für einen Kostenbeitrag von 4.50 CHF darf ich bei ihnen auf Grossleinwand denn Avatar-Film: The Way of Water ansehen. Ich bin ein Fan dieser Filme. Mit etwas gutem Willen und Sparsamkeit werde ich diese Summe sicher bis Herbst zusammenbringen. 😉

Mittwoch: Ruhetag. Am Nachmittag meldete ich mich noch im Spital und verabredete einen neuen Termin. Ich muss noch den verschobenen Velotest nachholen.

Donnerstag: Höllertreff. Um zu diesen Treff zu gelangen, benutzte ich den Bus bis zum Talacher, von dort wanderte ich via Inwil zur Neumühle in Baar. Am Nachmittag war ich wieder im Holz. Weitere verdorrte Sträucher fällte ich mit der Kettensäge. Die Äste zerkleinerte ich im Häcksler. Nach einer wohltuender Dusche, verfolgte ich zusammen mit Irma die letzten 50 km der Tour de France. Und wieder fuhr der Schweizer, M. Schmid auf den hervorragenden 2. Platz. Schon einmal fuhr er auf den 2. Platz, einmal gewann er sogar in einem Massenspurt eine Etappe.

Freitag: Schon um 6 Uhr stand ich heute Morgen mit dem Wasserschlauch bewaffnet im Garten, die Blumen lechzten nach nach dem begehrten Nass.
Nach dem Morgenessen gings dann wie jeden Freitag nach Zug. Ich machte einen kurzen Spaziergang durch die Altstadt. Dann gabs einen Besuch beim Bücher Balmer. Hinaus gings dort nicht ohne ein neues Buch. Titel des neuen Lesestoffes: Legenden des Krieges, Schwerter des Zorns. Beim Café Strickler traf ich Irma und zusammen genossen wir dort gemütlich im Schatten einen Café. Wenn wir schon bei Büchern sind, die Post brachte mir auch noch ein Buch. Ein Buch über das Profi-Fotobearbeitungsprogramm Affinity. Ein sehr empfehlenswertes Programm, man kann es gratis herunterladen.
Am Nachmittag stieg ich noch aufs Bike und radelte am Ägerisee entlang bis zum Schornen. Wieder daheim verfolgten wir die Etappe hinauf auf die Alpe d’Huez. Vor vielen Jahren durften wir dort oben eine wunderbare Ferienwoche verbringen. Damals konnten wir diese wahnsinnige Bergetappe mit den 21 Spitzkehren live miterleben. Eine ganze unvergessliche Woche mit wandern und gut essen dort oben auf dem Berg, gesponsert von René.

 
Statistik: Zu Fuss unterwegs: 37 km, mit dem Bike: 73 km, Krafttraining: 0 Min., Auto: 27 km, Gartenarbeiten: 5.5 Std.

 
Gewusst?
Am 12. August steht eine Sonnenfinsternis bevor. Auch in der Schweiz wird das Spektakel teilweise zu sehen sein.
Die (partielle) Sonnenfinsternis ist auch von Mitteleuropa – unter anderem Schweiz, Deutschland und Österreich – aus zu beobachten. Allerdings bedeckt der Mond von hier aus gesehen die Sonne nicht vollständig, sondern lediglich zu 85 bis 90 Prozent. Das Phänomen beginnt hierzulande laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ab etwa 19.00 Uhr und endet gegen 21.00 Uhr. Die Sonnenfinsternis erreicht ihren Höhepunkt ungefähr zwischen 20.15 und 20.20 Uhr, wenn der Mond die Sonne fast vollständig verdeckt. Das Phänomen ist von erhöhten Standorten mit freier Sicht besonders gut sichtbar.
Wochenrückblick vom 11. bis 17. Juli 2026

Samstag: Schon vor dem Morgenessen war ich mit Blumengiessen beschäftigt. Während dem Morgenessen überlegt ich mir, wohin heute die E-Bikefahrt gehen könnte. Das Thermometer entschied, die Fahr wird nicht allzu lang. Mitentscheidend war auch die Sperre des Lorzentobel. Ich will möglichst von den viel befahrenden Strassen weg sein. W enn ich aber diese Strecke im Schatten des Waldes nicht benutzen kann, verzichte ich lieber auf einen Ausflug runter ins Tal. Daher reicht die Ägeriseerunde völlig. Alles war bereit für eine gemütliche Fahrt. Der Akku war voll geladen und die Pneus waren voller Luft. Wunderbar kühl wars im Wald hinten am See entlang. Ein paar hundert Meter hinter der Nas bemerkte ich eine Schlage am Wegrand. Ich stoppte meine Fahrt und in der Nähe des Tieres parkierte ich mein Bike, zog die Sonnenbrille aus, ergriff den Fotoapparat und näherte mich der Schlange. Das etwa 70 cm lange Tier lag reglos auf dem Asphalt. Sie lies mich, ohne sich zu bewegen fotografieren -  sie war leider tot. Enttäuscht fuhr ich dann weiter, aber nicht lange. Das Lenken des Bikes wurde immer schwieriger. Ich beobachte das Vorderrad – ich hatte einen Platen eingefangen. Scheisse dachte ich. Ich fand ein schattiges Plätzchen und untersuchte das Rad. Aufpumpen war das Erste. Nutzte aber nichts, sofort entwich die Luft aus dem Pneu. Ich konnte aber nicht feststellen wo das Loch ist. Ich überlegte mir was ich nun tun könnte. Knapp einen km entfernt ist die Bushaltestelle Morgarten. Ich machte mich zu Fuss auf bis zu dieser Haltestelle und musste feststellen, dass ich gut 20 Minuten auf den Bus nach Oberägeri warten muss. Also genügend Zeit noch einmal den Schlauch kontrollieren, Werkzeug dazu hatte ich ja dabei. Aber ich fand die defekte Stelle nicht. Nun entschied ich mich endgültig, die Heimfahrt mit dem Bus zu machen. Den Buspass hatte ich aber nicht dabei, trotzdem bezahlte ich nur für den Transport meines Bikes. Zu allem Ärger dann noch die fast halbstündige Warterei in Oberägeri auf den Bus nach Allenwinden. Dort war gerade Markt und ich genehmigte mir zum Herunterspülen meines Ärgers einen Kaffee.
Wieder zu Hause versuchte ich den defekten Schlauch zu flicken, gabs dann aber bald auf, denn ich bemerkte, dass mit diesem nichts mehr anzufangen ist, er hatte 2 kleine Risse und sah sehr mitgenommen aus. Heisst also, einen Neuen muss montiert werden. Den wollte ich bei der Landi in Baar kaufen. Die hatten aber nur gerade eine Sorte Pneus. Der Fachmann im Dorf, Velos Sägesser konnte mir dann helfen. Überrascht war ich dann über den Preis von 2 Pneus, diese kosteten zusammen nur 19.80. Vor Freude verköstigte ich mich danach beim Zumbi in Baar mit einem Kafi und einem süssen «Stückli». Wieder daheim begann ich sofort mit der Montage des neuen Schlauches und hoffe, dass ich alles richtig gemacht habe. Das endgültige Resultat sehe ich dann am Sonntag, bei meiner nächsten E-Bikefahrt. 😁

Sonntag: Schlechte Nachricht am Morgen in der Früh, unsere Schweizer verloren gegen Argentinien 1 : 3, schade.
Heute nach dem Morgenessen holte ich die gestern abgebrochene Velotour um den Ägerisee nach. Bevor ich aber startete kontrollierte ich den Luftdruck am Vorderrad. Alles O.K. ich hatte mit dem Pneuwechsel gute Arbeit geleistet. Der Silbersee, pardon der Ägerisee glitzerte im Sonnenschein. Es reizte mich schon beim Schornen weiter Richtung Schwyz zu fahren, aber an den Sonntagen sind immer viele Menschen unterwegs, ich liess es sein.
Wieder zu Hause studierte ich das Weltgeschehen in der Sonntagszeitung und machte danach ein Nickerchen draussen im Schatten.

Montag: Heute musste ich mich schon um 5 Uhr wegen lautem minutenlangen Hundegebell ärgern. Bis jetzt hatten wir wenigsten bis 6 Uhr Ruhe von unanständigen und uneinsichtigen Hündeler. Dies ging auch gleich weiter auf meiner heutigen E-Bikefahrt. Viele Wanderer mit Hunden lassen ihre Tiere fast unbeaufsichtigt laufen. Gefährlich für uns Velofahrer sind auch Hündeler die ihre Tiere an bis zu 15 m langen Leinen laufen lassen. Vielfach geht der oder die Hundebesitzer:in auf einer Strassenseite während das Tier auf der anderen Seite geht.
Genug geschumpfen, gehen wir über zum schöneren Teil der heutigen Fahrt am Ägerisee. Ich machte wiedereinmal eine Nussgipfelpause in der Kreuzmühle und zeigte dort der Chefin meine Veloleibchenrückseite. Da steht der Spruch «Sein liebster Berg ist der Nussgipfel». Sie freute sich sehr, verständlich verkauft doch die Kreuzmühle die feinen Nussgipfel.

Dienstag: Nach dem Einkauf konnten wir im kühlen Schattenplatz beim Zumbi einen Kaffee geniessen. Ladi hat in dankenswerter Weise wie jeden Dienstag einen Tisch reserviert.
Am Nachmittag schaute ich die Tour de France und am Abend den Untergang der französischen Nati gegen ein überlegenes Spanien. Ich half den Franzosen, nützte aber leider nichts. Am Mittwochabend werde ich dann den Engländer helfen.

Mittwoch: Eine kurze, ab er wichtige E-Bikereparatur hat mir heute Morgen fast das ganze Sackgeld weggefressen. Meine Hinterradbremse machte manchmal einen fürchterlichen Lärm, ich vermutete, dass die Bremsklötze abgenutzt sein könnten. Die Kontrolle beim Velomech in Unterägeri bestätigte dies aber nicht. Er montierte hinten eine neue Scheibenbremse und kontrollierte noch den Wechsel. Meine Testfahrt danach bis zum Schornen verlieft sehr positiv. Diesen Velomech kann ich wärmstens empfehlen.
Bevor ich aber heute morgen nach Ägeri losfuhr, reinigte ich noch mein E-Bike.
Viele Wolken waren am Himmel, aber mich erwischten auf der Fahrt nur wenige Tropfen. Auf dem Rückweg machte ich noch einen Nussgipfelhalt in der Kreuzmühle.
England gegen Argentinien, Resultat: 1 : 2. Zum Spiel, das war kein Spiel, das war Krieg. Und tatsächlich, wie man am Donnerstag erfahren konnte, zeigte die argentinische Mannschaft ein Banner mit politischer Botschaft mit Bezug auf den Falklandkrieg. Dies könnte für die argentinische Mannschaft Ärger geben. Da bin ich mal gespannt, was die FIFA, wenn überhaupt, unternimmt.

Donnerstag: Höllertreff. Am Nachmittag habe ich an der brütenden Sonne einen Teil der Dachrinnen gereinigt. Viel Laub und auch Sand von den Dachziegeln musste ich entfernen.

 
Freitag: Tolles Morgenrot heute Morgen.
Eine ganz spezielle Sonnenbrille habe ich heute beim Ochsner Sport gekauft. Beim Velofahren gabs manchmal kritische Momente wenn man von der hellen Sonne in den dunklen Wald fährt, für einen Augenblick sieht man dann fast nichts, bis sich das Augenlicht an die Dunkelheit gewöhnt hat. Meine neue Sonnenbrille hat einen Sensor, der die Helligkeit misst und sofort je nach dem von Helligkeit auf dunkel und von Dunkel auf Helligkeit umschaltet und dies in 0,1 Sekunden. Gut, nicht? Ich werde sie am Samstag auf einer E-Bikefahrt ausprobieren.
Am Nachmittag war ich zu Fuss und mit Wanderstöcken bewaffnet im Lorzentobel unterwegs. Ich habe geschwitzt wie ein Schwein. Wer behauptet, bei dieser Wetterlage, die wir zur Zeit haben, im Tobel sei es schön kühl, schwindelt. Viele Wegabschnitte liegen am Vor- und auch am Nachmittag an der prallen Sonne. Trotzdem liebe ich es im Lorzentobel zu wandern.
8ung, ein Teil des Weges ist immer noch total gesperrt und dies soll noch einige Wochen dauern – leider. Wer von den Höllgrotten zum Schmittli fahren möchte muss ca. 100 m vor dem letzten Kraftwerk links abbiegen und den Weg hinauf zum Kreisel Nidfuren benutzen. Von dort geht es dann auf der Hauptstrasse weiter nach Neuägeri.
Ich bin also am heutigen Nachmittag bis nach Baar, inkl. Schlaufenstegbesteigung marschiert. Im Geissbüel bin ich dann auf den Bus umgestiegen.

Statistik: Zu Fuss unterwegs: 20 km, E-Bike: 121 km, Krafttraining: 0 Min., Auto: 69 km, Gartenarbeiten: 3 Std.

Dänk dra, kein Feuer im Wald !!

Schwalben im Fussballsport
Zur roten Karte von Embolo und zu den «Schwalben» im Spiel allgemein. Ich verachte dieses unsportliche Tun, Schwalben, die man fast in Minutentakt während eines Spieles sieht. Schwalben sind eine hinterhältige Unsportlichkeit. Dass Embolo rausfliegt ist richtig. Ich habe dem Match zwischen der Schweiz und Argentinien nicht gesehen, aber scheinbar hat der Schiri gegen die Schweiz gepfiffen und das ist ebenfalls äusserst unsportlich. Überhaupt wird an dieser Weltmeisterschaft bei gewissen Spielern sehr viel erlaubt. Ich war, mit Betonung auf war, ein grosser Bewunderer vom jungen Spanier Lamine Yamal. Aber jetzt nicht mehr. Wie der sich manchmal aufgeführt hat, Schwalben, reklamieren, das geht so in meinen Augen nicht. Er benimmt sich seit einiger Zeit wie ein kleiner Krösus. Grössenwahnsinnige Menschen mag ich nun einmal nicht. Aber eben, er ist ein Spanier und kein Schweizer.
Das 2. halbe Jahr, ist das nicht verrückt wie die Zeit vergeht.
Wochenrückblick vom 4. bis 10. Juli 2026
Samstag: Velowetter. Nach dem Morgenessen und dem Betten neu anziehen, sattelte ich meinen Gaul – E-Bike. Ziel, Steinstossstübli. Auf dieser Strecke bin meist weg vom grossen Verkehr. Beim Kloster Gubel machte ich eine kurze Verschnaufpause. Weiter gings via Kistenpass nach Alosen, Böschi 1000 m. Ab dort beginnt die Schussfahrt hinunter in die Altmatt. Gerne hätte ich einen Kaffeestopp beim Steinstossstübli gemacht, aber die hatten Ferien. So ging die Fahrt weiter bis zur Dritten Altmatt. Dort beginnt der steile Aufstieg zum Chatzenstrick 1053 m. Pause und verschnaufen. Nachdem ich ein paar Fotos gemacht hatte gings den gleichen Weg zurück bis Rothenthurm. Immer wieder passieren mir auf dem Handy Schreibfehler, wenn ich eine WhatsAapp bei Sonnenschein nach Hause schicke. Die Sonne spiegelt sich auf dem Handy und dann merk ich, wenn überhaupt, den Fehler erst wenn ich die Meldung losgeschickt habe. Übrigens der Weg vom und zum Chatzenstrick ist ein Kiesweg und heikel zum befahren. Noch etwas, beim Fötälä legte ich den Fotoapparat auf die Sitzbank. Erst als ich schon ca. 50 m gefahren war, merkte ich den Verlust. Zum Glück konnte ich ihn wieder finden.
Den ersten und einzigen Kafistopp machte ich dann in Unterägeri bei meinem Lieblingscafé, es ist der mit den feinen Nussgipfeln. Wieder zu Hause musste ich mich erst einmal gründlich von der 6 km Fahrt erholen.
Sonntagmorgen, Ägeriseerunde. Es war angenehm auf dem Rad, ein steter Wind kühlte meinen Körper. Erholung am Nachmittag. Riesenüberraschung am späten Abend, Brasilien hat das frühe Nachhausetiket gelöst. Norwegen : Brasilien 2 : 1
Montag: Gerne wäre ich auch heute aufs Bike gestiegen, aber der Garten ruft. Ganz unten am Hang finde ich Arbeit. Sträucher müssen geschnitten werden. Die Arbeit ist gut zu bewältigen, was mich fertig macht, ist der Abfalltransport hinauf in die Grünkübel. Stiegenlaufen macht mir mehr und mehr Mühe. Nach 3 Stunden gebe ich auf, genug gekrüppelt.
Daniela besucht uns noch, wir verzichten auf den morgigen Stöcklilauf, es wird zu heiss. Cornelia demontierte eine Zecke aus Irmas Schulter. Zur Sicherheit besuchten wir am Nachmittag noch ihre Ärztin.
Telefongespräch mit meinem Website-Provider. Ich bekam von der Firma mehrere Meldungen, dass meine Backups nicht mehr funktionieren. Diese Meldungen haben mich nervös gemacht. Heute Nachmittag hat sich das Ganze aufgelöst. Meine Website wird automatisch gesichert. Die Meldungen die ich bekam beruhte auf einem Irrtum. Es ging hier um eine totale Sicherung meines PCs und die will ich nicht. Also viel Aufregung meinerseits um fast nichts.
Spannender Match Spanien gegen Portugal. Spanien ist eine Runde weiter.
Dienstag: Test im Spital, aus Bequemlichkeit benutzte ich das Auto dorthin. Pech, beim Einsteigen hängte ich mit dem rechten Fuss am Türrahmen an und dann spürte ich einen sehr starker Schmerz an der rechten Hüfte. Vom Parkhaus bis zum Spital hatte ich die grösste Mühe. Die Untersuchung verlief dann reibungslos. Die Herzspezialistin Frau Dr. Christ wollte mich dann noch für einer Untersuchung meiner defekten Hüfte anmelden, das war dann aber kurzfristig nicht möglich und so verzichteten wir darauf. Ich besuchte dann vor der Heimfahrt noch die Kafikollegen beim Zumbi.
Spät am Abend, von 21.34 bis 21.52 Uhr stand ich vor dem Haus und machte Aufnahmen von einen farbenfrohen Sonnenuntergang.
Nach der ersten Halbzeit von Schweiz gegen Kolumbien, stellte ich den Fernseher ab und ging ins Bett. Um 2 Uhr wurde ich geweckt. Idioten im Dorf zündeten Böller. Solche Dorfbewohner brauchen wir nicht. Hier fehlt der Anstand. Aber wahrscheinlich sind sie einfach blöd und auch noch Stolz auf ihre Tat.
Mittwoch: Am Morgen holten wir das gestrig verschobene Einkaufen nach. Natürlich fehlte der Zumbibesuch auch heute nicht. Am Nachmittag bearbeitete ich die Fotos, die ich am späten Abend zuvor, draussen aufgenommen hatte. Ich schickte wiedereinmal ein Bild an die Zugerzeitung zwecks Veröffentlichung. Obs dann klappt, steht in den Sternen geschrieben.
Auch heute habe ich aufs Wandern und Velofahren verzichtet, um mein lädiertes 30 jähriges künstliches Hüftgelenk zu schonen.
Donnerstag: Wie immer einmal im Monat ist am Donnerstag der Teufel los. 10 bis 11.30 Uhr Höllertreff in der Neumühle in Baar. Dann ab nach Allenwinden zum Seniorenmittag im Dörfli. Auch hier wollen Irma und ich unbedingt dabei sein. Neben einem feinen Essen gibt es meist viel Neues zu hören und zu berichten. Heute offerierte Moussa der Wirt gratis eine feine Glacé.
Am Abend sah ich mir dann noch den WM-Fussballmatch zwischen Frankreich und Marokko an. Ich glaube ich bin zwischendurch mal eingeschlafen. Frankreich gewann 2 : 0.
Freitag: Da die Brausekopf der Dusche nicht mehr funktioniert, fuhren wir nach dem Morgenessen zum Jumbo und danach zurück ins Metalli in Zug. Ich besuchte, wie könnte es anders sein ein Café während Irma Einkäufe tätigte. Mir wurde nicht langweilig, gleich zwei Frauen beschäftigten mich während der Abwesenheit von Irma!😉
Nach dem Mittagessen setzte ich mich wieder einmal aufs E-Bike und absolvierte die Ägeriseerunde. Es war zugleich auch ein Hüftgelenktest. Ich muss ja noch den verpassten Fahrradtest im Spital vom Dienstag nachholen. Der Test verlief positiv.
Es war ganz schön warm unterwegs, trotz Biswind.
Wieder zurück und nach der Dusche vervollständigte ich diesen Wochenrückblick und danach setzte ich mich zur Ruhe.
Wenn man die Statistik dieser Woche ansieht, stellt man fest, dass ich fast keine Km zu Fuss gemacht habe. Die lädierte Hüfte ist schuld. Ich werde mich wohl oder übel in den nächsten Monaten für einen Untersuch des rechten künstlichen Hüftgelenkes im Spital anmelden müssen. Denn etwas möchte ich nicht erleben, ein ausgerenktes Hüftgelenk. Von Kollegen weiss ich, dass das fürchterlich schmerzt.
Ich wünsche dir lieber Leser ein schmerzfreies und nicht allzu heisses Wochenende. 🤗
Statistik: Zu Fuss unterwegs: 8 km, Bike: 136 km, Krafttraining: 20 Min., Auto: 98 km, viel zu viel, Gartenarbeiten: 3 Std.

Neuer Lesestoff.
Wikinger.
Wer dieses Wort hört oder liest, denkt meistens an die Wilde Seefahrerhorde aus dem  Norden. Doch das wird der historischen Wirklichkeit nicht gerecht. Auf meinem Nachtisch liegt ein Buch von der Historikerin Eleanor Barraclough darin erzählt sie die faszinierende Geschichte  von ganz normalen Menschen, der Wikinger.
Ich lese aber nicht jeden Abend aus diesem Buch, denn weiter liegen auf meinem Nachttisch die Zeitschriften, P.M. Magazin eine monatlich erscheinende populärwissenschaftliche Zeitschrift, PCtipp die Schweizer PC-Zeitschrift und PC-Welt Extra, hier geht es um KI. Was nicht mehr herumliegt sind Wildwester. Früher verschlang ich fast jede 2. Nacht ein Heft.
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