Lezte Aprilwoche 2026
Veröffentlicht von Heiri in Wochenrückblick · Donnerstag 30 Apr 2026 · 6:30
Samstag, sonniger Tag, 9 Uhr, im Schatten zeigt das Thermometer 13 Grad, Velofahren? Ich warte noch bis 10 Uhr, denn ich möchte mit kurzen Velohosen auf die Piste. 10 Uhr, ich verzichte aufs Velo und mache um 12 Uhr eine Wanderung durchs Lorzentobel nach Baar. Zuvor aber besuchte ich noch meine Kafikollegen im Dörfli.
Und dann kam der Wahnsinn, was da alles unterwegs war, Gümmeler, Biker, Wanderer, Auto bis zu den Höllgrotten und nicht zu vergessen Hunde. Ich mag mich nicht erinnern, je schon einmal so vielen Lebewesen im Tobel begegnet zu sein. Vor dem Höllgrottenkassenhüsli stauen sich die Leute. Eine grosse Menschenansammlung auch vor dem Restaurant, kein Platz frei für mich, ich ziehe weiter. Ich nahm den Wanderweg rechts an der Lorze entlang bis zum Buebegunte. Keine Biker auf dieser Strecke – Hut ab. Ich bezwang dann noch den Schlaufensteg. Im Oberdorf erwischte ich den 634er nach Allenwinden. Zu Hause wurde ich wieder mit Kafi und Guetzli verwöhnt.
Trauriger Abend dann für die Fussballer von Thun. Penalti in der 95. Minute. Die Meisterfeier musste verschoben werden.
Sonntag, 2 Grad wärmer als gestern. Um 10 Uhr startete ich mit dem E-Bike. Ziel die Reuss bei Mühlau. Ich war 2 Stunden früher dran als gestern und hoffte, weniger Menschen im Tobel anzutreffen. Weit gefehlt, es waren noch viel mehr als gestern. Verrückt!
Und wie es so ist, wo viele Menschen sind, fehlt Platz und bei einigen der Anstand. Wanderer brauchten die ganze Wegbreite, das gleiche ist übe die Biker zu sagen, die mir entgegen kamen. Ich begegnete auch freilaufenden Hunden. Das ist für mich als Biker sehr gefährlich, denn man weiss ja nie wo das Tier hinrennt. Den absoluten Wahnsinn erlebte ich dann kurz nach den Höllgrotten. Eine Autofahrerin preschte aus einem Parkplatz und fuhr mich fast über den Haufen. 5 Minuten später kam mir ein Velofahrer entgegen und der wurde von einem idiotischen Autofahrer überholt. Ich konnte gerade noch an den Waldrand ausweiche. Ab hier wurde dann meine Fahrt ruhiger und ich genoss die Landschaft und machte viele Fotos. Dazu musste ich natürlich immer wieder ab dem Bike steigen, so konnte ich aber immer wieder ein wenig ausruhen. Vor dem Abzweiger nach Mühle sah ich wieder viele Störche und einige Mäusebussarde.
Auf dem Reussdamm ging die Fahr dann bis Sins. Wie könnte es anders sein, auch hier waren viele Wanderer und Biker unterwegs.
Verdiente Kafipause beim «zoll huus». (Schreibt sich so) Weiter geht die Fahrt: Hünenberg, Cham, am See entlang Richtung Chollermüli. Hier machte ich einen Fotohalt am Chamer Dorfbach*. Dann auf dem Veloweg an der Alten Lorze entlang nach Baar. Auf dem Fussballplatz in Baar machten sich 2 Frauenteams bereit. Ich schaute kurz zu. Dann kam wieder der Horror zurück nach Allenwinden durchs Lorzentobel. Menschen, Auto, Biker, Hunde. Mir kommen die «Keine 10 Millionen Menschen» in den Sinn. Ich glaube gestern und heute waren von denen, 10% unterwegs durch dieses in der Winterzeit so schöne ruhige Gebiet.
Nach einem feinen Kafi und einer kurzen Erholungspause zu Hause, machte ich mich noch an den PC und schrieb meine Erlebnisse von diesen 2 Tagen auf.
Montag: Kein Besuch im Löwen, dafür habe ich einen Einkauf beim Volg in Allenwinden getätigt.
Harte Arbeit an der Sonne im Garten, ich bin mich diese Arbeit gar nicht mehr gewohnt😏)
Dienstag: Einkaufen und Käfälä beim Zumbi. Arbeiten am PC. Heute kein Stöckle, Daniela ist stark beschäftigt. Sport schauen am Fernseher. Eishockey, Freiburg erzwingt mit dem 2:1 gegen Davos ein weiteres, entscheidendes Spiel. Fussball, Halbfinal-Spektakel PSG bodigt Bayern 5:4.
Mittwoch: Gerne wäre ich heute Morgen aufs Rad gestiegen. Das nasskalte Wetter verhindert dies aber. Dafür besuche ich die Kollegen im Dörfli. Auch am Nachmittag hatte ich keine Lust mich draussen herumzutreiben.
Ich verbrachte daher die Zeit vor dem PC und bearbeitete Fotos für die Website. Für diese Arbeit benutzte ich hauptsächlich das neue Fotobearbeitungsprogramm Affinity. Mit Affinity arbeitete ich schon seit längerer Zeit, nun wurde dieses Programm von der australischen Firma Canva übernommen und überarbeitet. Ich bin überrascht wie viel man mit dem Programm machen kann. Natürlich brauche ich noch etwas Zeit, bis ich das Programm noch besser nutzen kann. Affinity ist natürlich nicht Adobe Photoshop, dafür ab er gratis.
Heute Abend ist am Fernseher wieder Fussball angesagt.
Donnerstag: (Foto: Pilatus) Auf dem Weg zu den Höller nach Baar bekam ich die starke Bise zu spüren. Kalte Hände und Ohren waren das Resultat. Der heisse Kaffee in der Neumühle tat dann gut. Beim Start mit dem Bus nach Hause waren Irma und ich die einzigen Fahrgäste. Um die Mittagszeit hatte ich wiedereinmal ein Telefonanruf von Microsoft. Ich habe die 2 Personen die am Apparat waren einige Minuten hingehalten. Sie wollten auf meinen Computer Zugriff nehmen. Als ich denen dann erklärte, dass ich ein IBMer sei, war dann der Anruf schnell zu Ende.😁Am Nachmittag machte ich eine Wanderung nach Ägeri. Im Wald war es angenehm kühl, Bise, aber an der Sonne war es schon fast sommerlich warm. Ohne Fotos ging es natürlich auch heute nicht. Die gelben Wiesen laden dazu ein. Jetzt dominiert das «Ankeblüemli». Die Zeit der «Söiblueme» ist schon fast abgelaufen. Erklärung zu: «Ankeblüemli», Hochdeutsch heisst es: «Scharfer Hahnenfuss» oder «Butterblume». Söiblueme auf Hochdeutsch: Der Löwenzahn. Um dies abzuklären habe ich KI gefragt. 😊
Glück hatte ich in Ägeri, ich musste keine 2 Minuten an der Busstation warten, da kam der 612er und brachte mich nach Allenwinden zurück. Nachdem ich den ersten Durst gelöscht hatte, ruhte ich mich von den Strapazen aus.
Eishockey Grossanlass in Davos. Ich werde vor dem Fernseher mit dabei sein. Ich bin gespannt. Resultat
Freitag: Schon fast ein Sommertag. Aber als wir um 9 Uhr nach Zug zum Einkaufen starteten, war es noch recht kühl, ich jedenfalls zog noch eine Jacke an. Bevor ich mich beim Kafi Speck mit Irma traf, machte ich noch ein paar Fotos am See und den Bergen. Fantastisch klar waren die 3 grossen verschneiten Berner im Hintergrund.Nach dem Mittagessen fuhr ich mit dem Bus nach Baar. Eigentlich wollte ich den Früeberg besteigen und von den Bernerbergen ein paar Fotos machen, aber die Sonne brannte auf mich nieder und darum zog ich es vor beim Friedenstein kehrt zu machen. Ich wanderte zurück bis zum Baarer Oberdorf und dort hatte ich für einmal Glück, der Bus kam erst in 20 Minuten. Dies reichte locker für einen Kaffee mit Zutat.
Wieder zu Hause und ein paar Minuten Pause machte ich mich an den PC, Wochenrückblick und Fotobearbeitung stand noch auf dem Programm, bevor ich mich zur wohlverdienten Ruhe setzen konnte.
Foto: Hirschgehege am See mit Sikahirsche
Wochen-Statistik: Wandern: 42 km, Bike: 57 km, Krafttraining: 25 Min., Auto: 17 km, Gartenarbeiten: 3 Std.
* Der Chamer Dorfbach mündet im Bereich Alpenblick in den Zugersee. Er ist ein wichtiges, abschnittsweise naturnahes Gewässer im Siedlungsgebiet, das in den letzten Jahren ökologisch aufgewertet wurde, um die Wasserqualität und Lebensräume zu verbessern. Der Bachlauf prägt das lokale Landschaftsbild zwischen Ortskern und See.
Der Bereich um die Mündung ist ein idyllischer Ort und teilweise Lebensraum für Wasservögel.
Es gibt noch keine Rezension.
Ihre Meinung ist uns wichtig und hilft uns, unseren Service zu verbessern
