Letzte Märzwoche, schon wieder!
Veröffentlicht von Heiri in Wochenrückblick · Freitag 27 Mär 2026 · 5:15
Samstag: Ich bin immer noch mit Krücken unterwegs.
Morgendliche Kifirunde im Dörfli. Es sind immer etwa die gleichen Personen am Runden Tisch. Man kennst sich, und da wird gerne einmal der eine oder andere auf die Schippe genommen.* Ich liebe diese Gespräche, wenn sie nicht bösartig sind. Dabei wird auch viel gelacht.
*Den Ausdruck oben «Jemand auf die Schippe nehmen» habe ich dank KI gefunden. Ich wollte zuerst das Wort «mobben» benutzen. Mobben ist aber bösartig und bezeichnet das regelmässige Schikanieren, Quälen oder Verletzen einer Person. Dies wollen wir ja am runden Tisch beim Kafi nicht. Wir wollen Spass haben.
Den Nachmittag verbrachte ich gezwungenermassen im Haus teils vor dem Fernseher, PC oder im Wintergarten. Eine kleine Ausnahme gabs dann doch noch. Als ich bei uns in den Garten schaute, etwas sehnsüchtig weil ich nicht unterwegs sein konnte, kamen natürlich auch unsere früh blühenden Blumen in mein Blickfeld. Ich konnte es nicht unterlassen meinen Kamera in die Hand zu nehmen und fotografierte rund ums Haus unsere Blüemli. Noch etwas, zum x-ten Mal sah ich den für mich schönsten und eindrücklichsten Spielfilm «Der mit dem Wolf tanzt» an. Den Schlussteil, wo das weisse Paar, das vom Stamm der Sioux, bei dem sie gut aufgehoben waren, wegzog, macht mir immer wieder zu schaffen. Ich muss da immer wieder leer schlucken. Die Indigenen, vor allem die nordamerikanische, beschäftigen mich schon fast mein ganzes Leben lang. Der Film wurde auf «arte.tv» gezeigt, für mich der beste Sender.
Sonntag: Beim obligaten Lesen der Sonntagszeitung am Morgen ist mir beim Lesen des Sportteils etwas erfreuliches besonders aufgefallen. Ein Profi-Velofahrer erklärt unter anderem, das Pausen wichtig seien. Er empfiehlt: «Z.B. unterwegs einen Café mit einem guten Stück Kuchen zu sich zu nehmen.» Ich schreibe es hier, weil ich immer wieder gefoppt werde, wenn ich von meinen fast obligatorischen Caféstopps beim Velofahren und auf meinen Wanderungen berichte.
Heute verzichtete ich auf einen Café im Dorf, dafür machte ich wieder 20 Minuten Krafttraining.
Montag: Auch heute gibt es keinen Kafé auswärts. Es geht mir aber bedeutend besser. Zwischendurch beim gehen in der Wohnung verzichte ich auf die Krücke.
Am Nachmittag bearbeitete ich einen Film über Waldarbeiter und deren gefährlichen Arbeit. Cornelia hatte 2 Waldarbeiter bei ihrer Arbeit gefilmt. Mir fehlt die Übung beim Filmschneiden. Vor einigen Jahren noch, war das ein Hobby von mir, das ich gerne und mit Leidenschaft ausübte.
Um nicht aus der Übung zu kommen trainierte ich meine Oberkörpermuskeln.
Dienstag: Aufs Posten mit dem Auto und dem anschliessenden Kafi mit meinen Kollegen beim Zumbi musste ich leider auch heute verzichten. Dafür besuchte ich am Nachmittag meine «Filterkolleginnen» und Kollegen im Pfadiheim. Es war ein mühsamer Weg ins Unterdorf. Noch anstrengender war dann der Marsches nach hause.
Am Abend sah ich eine Doku über den Rauschgiftkonsum in den USA. Jahrelang wurde dort das Gift fast legal an Süchte verkauft. Viele Ärzte und Rauschgifthändler wurden in diesen Jahren Millionäre – die Regierungen schauten weg.
Mittwoch: Heute morgen besuchte ich die Kameraden im Dörfli. Sturm ist angesagt, Irma und ich zogen die Faschallfahne ein. Auf dem Weg zur Fahnenstange passierte es wieder, ich strauchelte an hervorragende Steine, der Schmerz war wieder da.
Am Nachmittag pflegte Cornelia meinen geschundenen Körper, wenigsten das eine Wohltat.
Es wird dunkler und stark bewölkt, Regen und fast Schneefall kommt auf, auch der Wind wird immer stärker. Ein ganz kleiner Trost für mich, das Wanderwetter rückt in weiter Ferne. Ob ich wohl am nächsten Dienstag mit Daniela unterwegs sein kann?
Ach ja, am Sonntag beginnt die Sommerzeit, für die einen ist das toll, andere verfluchen die Zeitumstellung.
Donnerstag: Schnee, und das den ganzen Tag. Mit dem Besuch der Höller wird heute nichts, zu gefährlich für mich auf verschneiten Wegen zu gehen. Kurz vor 11 Uhr besuchte ich dann das Dörfli. Die Trottoirs waren schneefrei gepflügt und mit Salz rutschfrei gemacht. Am Nachmittag brachte ich meine Muskel an der Kraftstation auf Vordermann. Dankbar, bin ich René, er hat mir das Gerät gratis zur Verfügung gestellt. So ein Gerät kostet gut und gerne über CHF 1000.-
EVZug besiegt am Abend die Davoser 5 : 2
Freitag: Am Morgen verzichtete auf das Einkaufen mit Irma in Zug. Dafür war ich beim Kafi im Dörfli. Dort konnte ich heute viel Sackgeld sparen, Grund: Ein Gast wurde Grossvater und offerierte eine Runde und ein Kafikollege bezahlte mir den zweiten Kafi. 😊😊 Wohin soll ich nur mit all dem vielen gesparten Geld? 🤔
Um die Mittagszeit gesellt sich Irma zu mir und wir liessen uns ein feines Zmittag servieren.
Da die Lauferei immer noch einwenig Mühe macht vergnüge ich mich am Nachmittag vor dem PC mit Wochenrückblick schreiben und Website bearbeiten.
Statistik: Wandern: 6 km, Bike: 0 km, Krafttraining: 3 x je 60 Min., Auto: 0 km, Gartenarbeiten: 0 Std.
Gewusst?
Bei einer meiner vielen Wanderungen durch die Stadt Zug stiess ich auf die folgende Tafel:Mordnacht von Zug.
An einem Haus auf den Löbern hängt eine Tafel mit einer Inschrift über die Mordnachtnacht in Zug.
Der Begriff "Mordnacht in Zug" bezieht sich primär auf die Mordnacht vom 9. September 1275. Dies war ein historisch nicht belegter, aber in Sagen überlieferter Angriff, bei dem Zuger Verteidiger feindliche Angreifer auf der Löbern vernichtend schlugen.
Mehr lesen auf: https://www.maerchenstiftung.ch/maerchendatenbank/4069/die-mordnacht-von-zug
Wer war der letzte in Zug hingerichtete Mensch?
Paul Irniger 1913 – 25.08. 1939, war ein verurteilter Schweizer Mörder. Er war der letzte im Kanton Zug und der vorletzte in der Schweiz nach einem zivilen Strafprozess zum Tode verurteilte und hingerichtete Mensch.
Auf Wikipedia kann man mehr erfahren.
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