Fasnachtswoche 14. bis 20. Februar 2026
Veröffentlicht von Heiri in Wochenrückblick · Freitag 20 Feb 2026 · 4:45
Fasnachtswoche 14. bis 20. Februar 2026 Samstag: Am Morgen erledigte ich noch einige Gartenarbeiten. Wiedereinmal!
Unser Faschallumzugstart war um 13.30 Uhr. Bis kurz vor 12 Uhr hielt sich der Regen zurück. Aber ausgerechnet vor dem Start fing es dann an zu regnen, zum Glück nicht allzu arg. Trotzdem merkte man das Fehlen einiger Zuschauer am Strassenrand. Ich fuhr auf dem Orangenwagen mit und beglückte die Zuschauer mit Orangen und Süssigkeiten. Die Qualität der Früchten waren in diesem Jahr gut, es gab fast keine faulen Orangen. Beim Auswerfen muss man höllisch aufpassen, dass man die Zuschauer nicht unbeabsichtigt trifft, denn es sind auf jeder Seite des Orangenwagen ca. 5 Werfer und dann kann es schon vorkommen, dass 2 Werfer das gleiche Ziel (Zuschauer) anvisieren. In diesem Jahr war es etwas mühsam auf dem Wagen, es war eine ständige Start- und Stopfahrt. Kalte Hände gab es auch noch und manchmal lief Regenwasser vom Dach des Wagens den Rücken runter.
Kurz nach dem Umzug traf sich dann unsere Familie im Gasthaus Adler zu einem feinen Essen. Danach war für mich der samstägliche Fasnachtstag gelaufen. Vor dem Fernseher machte ich es mir gemütlich.
Sonntag: Es hat geschneit, aber nur 1-2 cm. Dieser Schnee kann uns vor einem Besuch am Räbeumzug in Baar aber nicht abhalten. Ich werde wieder mit dem Faschall am Umzug mitlaufen und Fotos von den vielen Menschen und natürlich von unserer Gruppe machen.
Sonnenschein am Nachmittag am Umzug in Baar. Tausende von Menschen säumen die Strasse im Dorf auf unserem Umzugsweg. Es ist toll so durchs Dorf zu laufen.Nach dem Umzug gibts beim Marktgassschulhaus eine wohlverdiente Verpflegung, Würstli mit Brot und ein Getränk. Danach verziehen wir uns auf die Burgmatt zu Daniela und René, dort können wir uns aufwärmen bei Kaffee oder Tee.
Montag: Regen, das pure Gegenteil zum gestrigen Sonntag. Alle Beizen in Allenwinden haben geschlossen und so machte ich nur eine kleine Dorfrunde.
Dienstag: Einkaufen, Kafirunde beim Zumbi. Am Abend um 21 Uhr letztes Fasnachtsantreten, «Grindabhänke». Der Faschallgrind, der während der Fasnachtszeit, zwischen dem Gasthaus Adler und dem Pfarrhaus hängt, wird begleitet von uns Fasnächtler heruntergenommen und fein säuberlich versorgt. Im Gegensatz zu Baar können wir es uns nicht leisten, den Grind zu verbrennen. Nach dieser kurzen Zeremonie verziehen wir uns wieder ins Dörfli.
Damit nun diese Vorgang durchgeführt werden kann, müssen wir die Busfahrt an dieser Stelle gewährleisten. Wir wissen ganz genau wann der Bus durchs Dorf fährt. Ich schreibe diesen Anhang, weil sich ein Fasnachtskollege grausam aufgeregt hat, dass der Bus nicht anhält. Ich versuchte ihm zu erklären, dass der Bus einen gesellschaftlichen Auftrag ausführen muss und deswegen seine Fahrt nicht anhalten kann, denn wir haben die Möglichkeit uns an den Fahrplan anzupassen. Mein Kollege sah dies nicht ein und schimpfte weiter. Er findet die ÖV sowieso störend! Für mich eine ganz unverständliche und dumme Einstellung.
Mittwoch: Kein Ausgang heute. Als Ersatz stählte ich über eine halbe Stunde im Keller meine Muskeln.
Donnerstag: Höllertreff am Morgen in Baar. Am Nachmittag machte ich im Regen eine Wanderung vom Moosrank hinunter ins Lorzentobel und von dort wieder hinauf via Schlaufensteg auf die Oberallmend. Zurück nach Hause gings dann mit dem Bus.
Am Abend klaute ich für meine Website einige Fotos von der Inthronisation aus der Faschall-Website. Diese konnte ich ja wegen Krankheit nicht besuchen. Ich hoffe, ich werde dafür nicht bestraft.
Von einem Bekannten habe ich Fotos von unserem Umzug in Allenwinden bekommen die ganz legal ich auf meiner Website veröffentlichen darf.
Freitag: Regentag. Während Irma am Morgen in Zug einkaufen geht, vertreibe ich die Zeit beim Lädälä. Wir trafen uns dann beim Kafé Speck, bevor es wieder hinauf nach Allenwinden ging.
Nach dem Mittagessen verzichtete ich auf eine Wanderung und vertrieb meine Zeit vor dem PC mit Website und Fotos bearbeiten und eine halbe Stunde Krafttraining.
Statistik: Wandern: 23 km, Bike: 0 km, Krafttraining: 70 Min., Auto: 17 km, Gartenarbeiten: 1 Std.
Auszug aus der Baarer Fasnachtsschrift «Schund und Luder»
«Tücken der Technik»
Wer Frieda Arnold sehen will, muss den «Löwen» in Allenwinden aufsuchen. Denn die legendäre Wirtin hat ihre Beiz noch nie verlassen. So zumindest wird im Baarer Bergdorf getuschelt. «Das müssen wir ändern», sprach ihr Gatte Jost, einstmals Kranzschwinger von Weltformat und durchsetzungsstarker Spitzenpolitiker. Er setzte Frieda in seinen nigelnagelneuen Geländewagen und führte sie auswärts(!!!) zum Essen aus. Nach Vorspeise, Hauptgang und Absacker setzten sich Arnolds schliesslich wieder ins Auto, um zufrieden heimwärts zu rollen. Leider tat die Karre KEINEN WANK! Nach X verzweifelten Versuchen, das Motörli zum Schnurren zu bringen, gab Jost auf. Er liess sich heimchauffieren und beschied dem Garagier seines Vertrauens, er könne den Chlapf abholen. Er trete vom Kaufvertrag zurück und wolle den Göppel NIE MEHR WIEDERSEHEN!
Und das meint der Räbechüng: Lieber Jost, ein Auto ist heutzutage auch ein sensibler Computer. Wenn du ein Update für die Software des Betriebssystems in Gang setzt, solltest du dieses zu Ende bringen, bevor du den Motor abdrehst. Sonst geht halt eben nichts mehr. Oder du kochst für Frieda zu Hause etwas Feines.
Wer Frieda Arnold sehen will, muss den «Löwen» in Allenwinden aufsuchen. Denn die legendäre Wirtin hat ihre Beiz noch nie verlassen. So zumindest wird im Baarer Bergdorf getuschelt. «Das müssen wir ändern», sprach ihr Gatte Jost, einstmals Kranzschwinger von Weltformat und durchsetzungsstarker Spitzenpolitiker. Er setzte Frieda in seinen nigelnagelneuen Geländewagen und führte sie auswärts(!!!) zum Essen aus. Nach Vorspeise, Hauptgang und Absacker setzten sich Arnolds schliesslich wieder ins Auto, um zufrieden heimwärts zu rollen. Leider tat die Karre KEINEN WANK! Nach X verzweifelten Versuchen, das Motörli zum Schnurren zu bringen, gab Jost auf. Er liess sich heimchauffieren und beschied dem Garagier seines Vertrauens, er könne den Chlapf abholen. Er trete vom Kaufvertrag zurück und wolle den Göppel NIE MEHR WIEDERSEHEN!
Und das meint der Räbechüng: Lieber Jost, ein Auto ist heutzutage auch ein sensibler Computer. Wenn du ein Update für die Software des Betriebssystems in Gang setzt, solltest du dieses zu Ende bringen, bevor du den Motor abdrehst. Sonst geht halt eben nichts mehr. Oder du kochst für Frieda zu Hause etwas Feines.
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