Erste Märzwoche 2026
Veröffentlicht von Heiri in Wochenrückblick · Freitag 06 Mär 2026 · 4:15
28. Februar bis 6. März
Samstag: Gartenarbeit den ganzen Tag. Als ich um ca. 16 Uhr den Pickel auf die Seite stellte war ich total fertig, auf den Stümpen. Ich musste mich zuerst eine halbe Stunde im Fauteuil erholen. Meine Arbeit bestand hauptsächlich aus Sträucher kürzen. Die Hälfte und das war das Schmerzhafte, Feuerdornsträucher, das sind die mit den langen spitzen Dornen. Am Abend sahen meine Arme kläglich aus, blutige Flecken überall. Das Schöne an der heutigen Arbeit, und die gab es auch, ich konnte wiedereinmal so richtig mit der kleinen und der grossen Kettensäge wüten, meinem Lieblingswerkzeug.
Sonntag: Muskelkater von gestern. Trotzdem machte ich heute eine 10 km Wanderung via Lorzentobel nach Baar. Auf meiner Wanderung hatte ich aber einige Pechsträhnen zu verkraften. Die erste fing schon in Allenwinden an. Eigentlich wollte ich mit dem Bus bis zur Haltestelle Schmittli fahren. In Allenwinden sah ich aber nur noch die Schlusslichter des Busses. Und so durfte ich einige idiotische Raser beobachten, die auf der Strecke bis Schmittli an mir vorbei sausten. Solche Spinner gabs dann auch noch auf der Strecke vom Schmittli bis zum Lorzentobel-Wanderweg. Ab hier wurde es dann aber merklich ruhiger ich hörte fast nur noch das beruhigende Rauschen der Lorze. Bald kamen mir die ersten Velofahrer und Wanderer entgegen. In der Nähe des Kraftwerkes sah ich 3 Fischer. Im ganzen letzten Jahr sah ich keine mit Rute in der Hand im Lorzentobel. Hündeler waren, wie könnte es anders sein, auch viele unterwegs, meistens hatten sie aber ihre Tiere an der Leine. Beim Buebegunte nutzte ich den Schlaufensteg um zur Oberallmig zu gelangen. Im Dorf kamen dann die nächsten Endtäuschungen, der Maronihändler fehlte und beim Zumbi gabs keine Schwarzwäldertorten. Und so kam ich mit leeren Händen zu Hause an. Bei der Bushaltestelle in Allenwinden musste ich auch noch erfahren, dass es heute Spagetti, spendiert von der Kirche, geben hätte. Als Trost bekam ich dann von Irma einen Kaffee.
Am Abend stiess ich per Zufall auf meinen Lieblingsfilm «Der mit dem Wolf tanzt». Ich konnte ihn aber nicht bis zum bitteren Ende fertig sehen. Das geschundene Volk der Indigenen taten mir leid. Und die ganze Schinderei an Völkern geht weiter, man sollte nicht den Wolf ausrotten sondern die schlimmsten Verbrecher, einen Teil der Menschen. Es tut mir leid so was zu schreiben, aber wir Menschen sind die schlimmsten Lebewesen. Die Kriege überall beweisen es.
Montag: Am Nachmittag wanderte ich nach Ägeri. An der Sonne kam ich ins Schwitzen, im Wald, im Schatten der Bäume war es recht kühl und ein bissiger Wind pfiff mir um die Ohren. Glück hatte ich in Ägeri, der Bus war vor wenigen Minuten abgefahren und so hatte ich genügend Zeit mich beim Zumbi zu verpflegen.
Dienstag: Lidl, Zumbi, Mittagessen, Stöckle ausgefallen, Garten, PC, Fernseher. Tag kurz zusammengefasst. Das Ganze etwas ausgeholt: Einkaufen beim Lidl, wichtige Besprechungen mit ehemaligen Gysibüetzer beim Zumbi, Mittagessen, dann Grosseinsatz im Garten mit meinem Lieblingswerkzeug. Ich kürzte einen 6 m hohen Baum auf einen Meter hinunter. Dann musste ich alles fein säuberlich zerkleinern. Das kleine dünne kam in den Grünkübel und das armdicke wird gebraucht als Brennholz fürs Cheminée. 3 Stunden harte Arbeit. Zeit für Feierabend.
Mittwoch: Arbeiten im Haus. Kafi im Dörfli, ich war alleine dort. 3 Stunden am Nachmittag auf der Grossbaustelle Garten. Helm auf und dann gings los mit der Kettensäge. Irma zerkleinerte das Holz mit dem Häcksler.
Donnerstag: Zum Höllertreff benutzte ich den Bus bis Talacher, ab dort benutzte ich den Fussweg via Inwil nach Baar in die Neumühle. Am Nachmittag Gartenarbeit.
Freitag: Kurzer Spaziergang durch die Altstadt in Zug. Bei der Vogelvoliere machte ich ein paar Fotos. Besonders hatten es mir die Schneeeulen und der Lachend Hans (Foto) angetan. Dann kaufte ich ein Buch beim Bücher Balmer. Kurzer Besuch beim umgebauten Fust. Dann traf ich Irma beim Kafé Heini. Dort übersah ich beinahe meine Cousine Lise. Den zweiten Kafi vor dem Mittagessen gabs dann noch im Dörfli.
Am Nachmittag ruhte ich mich von den Wochenstrapazen aus.
Statistik: Wandern: 33 km, Bike: 0 km, Krafttraining: 0 Min., Auto: 17 km, Gartenarbeiten: 9 Std.
Wie schnell doch unbeabsichtigt Unwahrheiten entstehen können, erlebte ich am runden Tisch mit Kafikollegen.
Ein Kollege setzte sich an unseren Tisch nahm kurz die Zugerzeitung zur Hand, blätterte sie durch und meinte: «Oha, der aktuelle YB-Trainer Geoardo Seoane wird neuer Trainer bei Luzern.» Er las ab er nur den Titel des Berichts und der verweist, dass Seoane als Trainer von YB am Abend den Fussballmatch seiner Mannschaft leitet. Also nichts mit Trainerwechsel von Bern nach Luzern.
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