Die letzte Woche im 2025
Veröffentlicht von Heiri in Wochenrückblick · Freitag 02 Jan 2026 · 6:15
27.
Dezember 2025 bis 2. Januar 2026
Und
so erlebte ich die letzten Tage in diesem Jahr 2025. Kein einfaches
Jahr, überall Kriege, an vielen Orten sind Idioten an der Macht.
Schätzen wir uns glücklich, dass wir in der Schweiz leben können,
auch wenn bei uns nicht immer alles rund läuft.
Samstag:
Nebel, zum x-ten Mal schreibe ich dieses Wort in den letzten Tagen
zu Beginn meines Rückblickes. Auch heute war es so, als ich nach
meinen Hausarbeiten zu meiner Wanderung startete. Heute gings via St.
Verena nach Zug. Es waren nicht viele Menschen unterwegs. In Zug
aber, merkte man, dass die Geschäfte 2 Tage geschlossen hatten. Ich
besuchte das Café beim Coop-City. Dann machte ich noch einen kleinen
Einkauf beim Interdiscount bevor ich mit dem Bus via Baar, dort gabs
noch einmal einen Kurzaufenthalt bei der Konditorei Von Rotz, nach
Hause fuhr.
Sonntag:
Ich schreibe es wieder, auch heute herrschte ein harntäckiger Nebel
bei uns in Allenwinden. Aber heute hatte ich ein Ziel und zwar den
Raten, mit der Hoffnung dort etwas von der Sonne sehen zu können.
Beim Verabschieden von Irma sagte ich zum Spass, heute werde ich
keine Sonnenbrille mitnehmen. Dies werde ich aber später sehr
bereuen. Ich war der einzige Fahrgast und darum hatte ich grosse
Hoffnung den Ratenbus nicht zu verpassen. Tatsächlich stand er in
Oberägeri für mich bereit. Im Bus wurde ich sogar persönlich
begrüsst, es war Sepp der Fahrer, ihn kenne ich von gemeinsamen
Langlaufabenteuern. Was ich nicht geglaubt, aber gehofft hatte, oben
auf dem Raten um 9.15 Uhr, empfing mich die Sonne und viele Autos
waren schon parkiert. Jetzt wäre ich sehr froh um meine Sonnenbrille
gewesen, denn ich wanderte zuerst ein paar Meter Richtung St. Jost.
Ich wollte ja das Nebelmeer rund um den Raten fotografisch festhalten
– zauberhaft. Dann kehrte ich um und bewegte mich Richtung
Gottschalkenberg. Immer mehr Autos und immer mehr Menschen waren
zugegen. So etwas habe ich hier noch nie erlebt. Einfach verrückt,
noch verrückter wurde es dann als ich mich vom Raten verabschiedete.
In einer endlosen Kolonne bewegten sich die Wanderer mit Kind und
Hund Richtung Gottschalkenberg und auch hinauf auf den St. Jost. Da
der Parkplatz voll war mussten die Autos bis weit hinauf auf dem
Wanderweg parkiert werden – verrückt. (Siehe das Foto)
Auf
dem Gottschäli machte ich einen Marschhalt in der Gartenwirtschaft
des Restaurants. Ich hatte Glück, ich setzte mich an den letzten
freien Tisch. Schon bald setzte sich ein Ehepaar zu mir und wir
hatten interessante Gesprächsthemen.
Auf
dem Rückweg zum Ratenpass kamen mir hunderte sonnenhungrige Menschen
entgegen. Einfach unglaublich diese Menschenmasse. Mit dem Bus gings
dann wieder runter in den Nebel. Leider war der 634er Bus schon weg
und so nutze ich den 601er Richtung Unterägeri, stieg aber auf
halben Weg aus und lief bis zur Busstation in Unterägeri. Wäre ich
mit dem 601er bis Unterägeri gefahren, hätte ich dort 20 Minuten
auf den 634er warten müssen. Scheissverbindung, wird aber nicht
geändert. Scheinbar haben wir in Baar keine politische Lobby, die
sich für eine bessere Verbindung einsetzen könnte.
Trotz
allem genoss ich diesen herrlichen Tag an der Sonne.
Montag:
Nebel, immer Nebel! Am Morgen machte ich eine Dorfrunde, mit der
Absicht einen Kaffee im Löwen zu genehmigen. Löwen geschlossen,
alle Beizen im Dorf geshlossen. Was blieb mir anderes übrig, als
wieder nach Hause zu gehen.
Am
Nachmittag machte ich mit Daniela die grosse Runde bis fast
auf den Zugi. Herrlich war danach die heisse Dusche. Irma, Daniela,
Cornelia und ich sassen dann noch stundenlang zusammen.
Dienstag: Zweitletzter
Tag im Jahr 2025, nebelfrei aber bedeckt. Postitag. Heute waren auch
David und Cornelia dabei. Cornelia besuchte mit uns auch die
Kafirunde. Schön, unser Grippe geplagter Kamerad war auch wieder
dabei, zwar noch etwas bleich.
Das
Mittagessen genossen wir heute im Dörfli. Danach stieg ich
(vollgefressen) auf den Zugi. Ich hatte zu kämpfen, hatte ich doch
noch den gestrigen Marsch in den Beinen. Der zauberhafte Raureif an
den Bäumen und Sträuchern lies aber alle Schmerzen in den Beinen
vergessen. Bei der Bergstation hatte ich Glück, kaum war ich in die
Standseilbahn eingestiegen ging die Fahrt hinunter los. Die ZVB
brachte mich dann auf dem schnellsten Weg nach Hause. Dort warteten
dann noch PC-Arbeiten auf mich. Die Föteli vom heutigen Tag wollen
noch bearbeitet werden.
Letzter
Tag im 2025, sonnig aber kalt.
Am
Nachmittag bin ich via Moosrank, Oberallmig nach Baar gewandert. Beim
Moosrank muss ich wahnsinnig aufpassen, denn dort muss ich die viel
befahrene Hauptstrasse der Menzinger und Ägerer überqueren. Man hat
uns Wanderer dort und auf vielen anderen Strassen ausserorts den
Fussgängerstreifen wegradiert. Da waren wahrscheinlich so hirnlose
Strategen, Bürotischstrategen am Werk. Als ich dann die Strasse mit
erhöhtem Puls endlich überquert hatte, sah ich über dem Wald den
Fastvollmond und das Mitte Nachmittag. Meine Kamera kam dann
natürlich sofort in Aktion. Weiter unten auf meiner Wanderung sucht
e ich noch eine bessere Position zum Fotografieren, fand aber den
Mond nicht mehr. Ich wandeerte weiter und plötzlich tauchte er
wieder auf. Ich hatte am falschen Ort den Mond gesucht.
Ich
zog dann weiter hinunter ins Lorzentobel und beim Lorzendamm machte
ich die letzte Besteigung des Schlaufensteges in diesem Jahr. An der
Ägeristrasse, bei der Haltestelle Geissbüel machte ich noch ein
paar Aufnahmen vom baldigen Sonnenuntergang über dem Zugersee und
stieg dann dort in den 634er nach Hause.
Am
Abend gabs dann noch eine kleine Aufregung. Eine Nachbarin und ihr
Mann waren in Zug gesürzt und mussten in der Notfallaufnahme
ärztlich behandelt werden. Die Frau wurde wieder entlasse, ihr Mann
blieb im Spital. Wieder zu Hause fand die Frau ihren Hausschlüssel
nicht und kam zu uns. Cornelia suchte dann telefonisch die Kinder der
Frau, denn die hatten einen Hausschlüssel. Wir wünschen gute
Besserung.
Und
dann wurde auf unserer Strasse um Mitternacht noch kräftig
geböllert. Eine einzige Familie weckte die ganze Nachbarschaft! 😒
Donnerstag,
1. Januar, man schreibt ab heute 2026
Es
ist wieder sonnig und kühl. Als ich um 6 Uhr die Toilette aufsuchte
sah ich gerade noch den Mond hinter dem Wald verschwinden. Natürlich
kramte ich schnell den Fotoapparat hervor und machte ein paar
Aufnahmen. Diese sind aber abverheit, unscharf. Ich stieg noch einmal
ins Bett. Um 07.15 Uhr aber begrüsste ich den neuen Tag und das neue
Jahr. Ich bin gespannt, was es uns bringt.
Am
Nachmittag wanderte ich meist an der Sonne aufs Deibüel.
Freitag,
2. Januar 26: Ruhetag, die einzige körperliche Betätigung waren 30
Min. Krafttraining und PC-Arbeiten.
Statistik:
Wandern: 59 km, Bike: 0 km,
Krafttraining: 30 Min., Auto: 17
km, Gartenarbeiten: 0 Std.
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