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Die erste Maiwoche

Heiri Süess
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Die erste Maiwoche

Heiri Süess Allenwinden
Veröffentlicht von Heiri in Wochenrückblick · Donnerstag 07 Mai 2026 · Lesezeit 5:00
 
2. Mai, Samstag. Bikewetter. Nachdem ich meine Hausaufgaben erledigt hatte durfte ich frei verfügen. Klar, bei diesen Wetterverhältnissen musste ich aufs Bike steigen. Ziel heute: Gasthaus Steinstöss-Stübli in der Altmatt. Das Steinstoss-Stübli liegt inmitten einer wunderbaren Landschaft auf 950 m ü.M. am Rande des Hochmoors bei Rothenthurm.
Kurz nach 9 Uhr gings los. Wie immer fuhr ich zuerst via Unterägeri auf den Gubel. Dieser Weg ist fast Autofrei. Auf einem Bänkli sitzend genoss ich die herrliche Aussicht aufs Zugerland. Zu meinen Füssen das kleine herzige Dorf Allenwinden. Weiter ging die Fahrt an der Raketenabschussstelle zur Bäsebeitz Kistenpass. Auf der Schussfahrt hinunter fast bis Oberägeri, machten meine Bremsen einen Höllenlärm. Und wieder gings aufwärts. Bald erblickte ich eine Hinweistafel mit dem Vermerk das der Veloweg kurz vor Alosen für jeglichen Verkehr gesperrt sei. Ich probierte es trotzdem. Ca. 300 m vor Alosen die Ernüchterung – Strassensperre. Aber von der gesperrten Seite kam mir aber ein Bikerpaar entgegen und bugsierte ihr Bike durch die Absperrung. Auf die Frage ob man da durchkomme, meinten sie, es seien zwar 3 Männer am Vermessen der Strasse, aber wenn man schön freundlich sei käme man gut an denen vorbei. Es klappte. Kurz vor dem Böschi machte ich noch den obligaten Fotohalt weit über dem Ägerisee. Bald hatte ich es dann geschafft -  Das Steinstoss-Stübli kam in Sicht. Dort verbrachte ich einige Zeit bei einem Kafi und einem Stück Linzertorte. Den Heimweg machte ich dann via Sattel und Ägerisee. Foto: Altmatt

 
3. Mai, Sonntag: Heute war der Zugerberg an der Reihe und zwar hinauf auf die Halsegg. Diese Alpwirtschaft liegt auf über 1250 m. Als ich aber um 9 Uhr von zuhause losfuhr war eigentlich nur die Fahrt auf den Zugi mein Ziel. Es verlief aber alles so gut und auch die Kletterei ging flott voran, so hatte ich auf der Tour immer wieder ein neues Ziel vor mir. Zu allerletzt landete ich dann noch auf der Halsegg. Dort ruhte ich mich zuerst etwas aus. Die letzten 500, 600 m waren eine kräfteraubende Kletterpartie. Ein Kafi, für CHF 3.50 und 2 Stück feinen Kuchen, der Preis dieser selbstgemachten Süssigkeiten durfte ich selbst bestimmen und zusammen mit der wunderbaren Aussicht auf der Halsegg war dies ein toller Schlusspunkt auf meiner Fahrt. Nachdem ich noch ein paar Fotos, ohne geht es nicht, gemacht hatte, machte ich mich bereit für die rasante Schussfahrt hinunter ins Hürital bis Unterägeri. Wieder daheim, wurde mir von Irma ein weiter Kafi serviert, der war dann sogar gratis. Danach kam eine verdiente Ruhepause im angenehm warmen Wintergarten.
Foto: Auf der Halsegg

 
4. Mai, Montag: Heute verzichtete ich auf einen Besuch im Löwen. Am Nachmittag wanderte ich vom Moosrank hinunter ins Lorzentobel. Beim Buebegunte erklomm ich den Schlaufensteg. Oben angekommen musste ich feststellen, dass ein Teilstück der Oberallmendstrasse wegen Belagsarbeiten gesperrt ist. Nähere angaben findest du auf der Website der Korporation Baar:
https://www.korporationbaar.ch/aktuell/sanierung-oberallmend-strasse.html
Und wieder musste ich auf einen Kaffee im Dorf verzichten, ich erwischte auf der Ägeristrasse unmittelbar bei meiner Ankunft einen Bus nach Allenwinden.

 
5. Mai. Der Dienstagmorgen ist wie immer für den Einkauf und den Kafitreff beim Zumbi reserviert. Gehen wir oder gehen wir nicht heute Nachmittag auf den Stöcklimarsch. Eine schwierige Entscheidung. Ich durfte wählen und entschied mich wegen der schwierigen Wetterlage auf nicht gehen. Das war dann, wie es sich später herausstellte komplett falsch. Kein Tropfen Regen, nur Sonnenschein pur. Den Kommentar von René hätte ich gerne gehört. Den Nachmittag nutzte ich dann aber doch sinnvoll. Ich reinigte mit Wasser und Bürste und auf den Knien den Sitzplatz. Nach 2½ Stunden harter Arbeit sah die Platten ganz anders aus. Siehe Foto.

 
6. Mai. Bevor ich meine Kafikollegen im Dörfli besuchte, machte ich die Bruneggrunde. Wieder Daheim fuhren Irma und ich zum Jumbo in Cham. Gartenzeugs musste gekauft werden. Später dann verköstigten wir uns im Einkaufszentrum. Ich kaufte mir noch eine Buch bei Bücher Balmer.
Ein heftiger aber willkommener Regen begleitete uns dann auf der Heimfahrt. Der wusch gratis unser über und über mit Blütenstaub bedecktes Auto.

 
7. Mai. Stress, unsere Auto musste für einen Service in die Garage beim Schmidtli. Ich war zeitlich etwas in Verzug und musste mich beeilen. Kurze Instruktion an den Garagist und dann marschierte ich los. Zügig gings durchs Lorzentobel, denn ich wollte um 10 Uhr meine Höllerbande in der Neumühle treffen. Kaum unterwegs fing es an zu regnen, Gott sei Dank nur kurz, denn ich hatte meinen Regenschutz zu Hause. Bald zeigte sich die Sonne. Ich war fast alleine unterwegs. Um 10 Minuten nach zehn sass ich in der Neumühle, vor mir ein Kafi, an der Tasse konnte ich meine Hände wärmen, denn es war kühl unterwegs. Nach intensiven Diskussionen kehrte ich mit dem 634er nach Hause zurück. Am Nachmittag brachte Cornelia meine Muskulatur wieder in Schwung.

 
8. Mai. Den Kaffee in Zug nach unserem Einkauf geniessen wir draussen an der Sonne bei Heini.
  
Nach dem Mittagessen machte ich noch eine kleine Velotour um den Ägerisee. Danach musste ich den Wochenrückblick und das neue wichtige Jahresprogramm 2026 der «Ewig Jungen» in das Websiteprogramm laden.

 
Statistik: Wandern: 32 km, Bike: 121 km, Krafttraining: 50 Min., Auto: 55 km, Gartenarbeiten: 2.5 Std.


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