Direkt zum Seiteninhalt

23. bis 29. Mai 2026

Heiri Süess
Wappen von Allenwinden
Menü überspringen
Menü überspringen

23. bis 29. Mai 2026

Heiri Süess Allenwinden
Veröffentlicht von Heiri in Wochenrückblick · Freitag 29 Mai 2026 · Lesezeit 7:30
Samstag, 23. Mai. Sommertag, schon um 8 Uhr zeigte das Thermometer 20 Grad. Genau richtig für mich. Eine E-Bikefahrt steht heute auf dem Programm und zwar eine zünftige, Fahrt zum Sihlsee über den Chatzenstrick 1053 m ü. M.. Am Sihlsee machte ich noch eine Zusatzrunde nach Egg. Es waren viele Velofahrer unterwegs, wen wundert’s bei diesem Wetter! Wieder zu Hause hatte ich 74 km auf dem Fahrradcomputer und müde Beine. (Foto: Bikefahrt an den Sihlsee)
Am Nachmittag verpasste ich dann fast den Match zwischen der Schweiz und Ungarn. Als ich den Fernseher einschaltete begann gerade das 2. Drittel und es stand erst 1 : 0 für «uns». Das änderte sich aber sofort, die Tore vielen in diesem 2. Drittel wie reife Früchte vom Baum. Frage, was wäre passiert, wenn ich den Fernseher nicht eingeschaltet hätte?😉
Erinnerung, 23. Mai 1966 vor 60 Jahren. Erster Ärger in unserer noch jungen Ehe. Am Montagmorgen wollten wir in Zürich beim Jugoslawischen Konsulat ein Visum abholen, ohne dieses gab es keine Durchfahrt durch das damals von Diktator Tito regierte Jugoslawien. Unser Ziel war aber Griechenland. Auf der Fahrt durchs Sihltal sagte mir Irma, dass das Konsulat nur am Morgen offen hätte und es war, als sie mir das sagte schon fast 12 Uhr! Also rechtsumkehrt und zurück nach Hause und schmollen. Zweiter Start am nächsten Tag.😡

Gegenwart. Pfingstsonntag: 24. Mai. Auch heute stieg ich wieder aufs E-Bike. Die Fahrt ging genau in die gegengesetzte Richtung wie gestern und zwar an die Reuss bei Mühlau. Die 26 Grad und die pralle Sonne machten gar nicht so viel aus, denn es blies ein erfrischender Wind. Auch auf dieser Fahrt begegnete ich vielen Menschen. Beim Rest. «zoll huus» in Sins machte ich die obligate Kafipause. Die Rückfahrt war dann via Hünenberg – Cham – Choller – Baar – Lorzentobel – Allenwinden. Zu Hause wurde ich dann grosszügig verköstigt.
Erinnerung, Dienstag, 24. Mai 1966. Wir machten also den zweiten Versuch beim Konsulat und heute klappte es. Mit diesen Papieren gings nun los und zwar Richtung Österreich bis Zell am See. Dort verbrachten wir die erste Nacht im Zelt. Mehr verrate ich da nicht!
Pfingstmontag, 25. Mai 2026. Wieder ein heisser Frühlingstag. Ich stieg trotzdem am Morgen aufs E-Bike. Da ich aber noch die vergangenen Ausfahrten in den Knochen hatte, machte ich nur die 34km-Runde um den Ägerisee. Wie nicht anderes zu erwarten war, viel Volk unterwegs. Den Nachmittag genoss ich dann im trauten Heim.

Erinnerung, 25. Mai 1966. Über den Wurzenpass (20 Grad Steigung) erreichten wir Jugoslawien. Ohne lange Aufenthalte fuhren wir auf einer gefährlichen (Starke Windböen) Schnellstrasse Richtung Griechenland. In Skopje schon nahe an der Griechischen Grenze übernachteten wir in einem Motel. Grund, die Umgebung, Minaretts, vermummte Frauen, waren für uns zu jener Zeit fremd.

Dienstag, 26. Mai 2026. Einkaufen, Kafitreff beim Zumbi. Stöcklen am Nachmittag durchs mehr oder weniger, schattige Lorzentobel. Das war eine harte Angelegenheit. Ei über 30 Grad marschierten Daniela und ich von der Burgmatt los Richtung Lorzentobel. Im Schatten der Bäume war die Hitze einigermassen erträglich, aber sobald man an die Sonne kam, haute es einem fast um. Auch die Nähe zur Lorze konnte keine Abkühlung bringen. Genussvoll kühlten wir uns am Brunnen mit dem wunderbar kühlen Wasser beim Kraftwerk ab. Wir marschierten noch weiter bis an die Stelle, an der vor Jahren ein gewaltige Erdrutsch niederging. Hier machten wir rechtsumkehrt und auch auf dem Rückweg machten wir Halt am Brunnen. Als Dessert erklommen wir dann noch den Schlaufensteg beim Buebegunte.
Zurück auf der Burgmatt löschten wir erstmals den Durst und machten uns dann bereit für dem Match des Tages, Schweiz – Finnland. Daniela richtete die Übertragung mit einem Beamer ein. So konnten wir das Spiel 3 X 2 m sehen und das im ganz bequemen wunderbar weichen Polsterstuhl ansehen. Es war ein Kampfspiel. Es war nervenaufreibend. Es war spannend bis zum Schluss. Unsere gewannen 4 : 2. Und am Donnerstag folgt dann das entweder oder Spiel gegen Schweden. Entweder man gewinnt und spielt weiter, oder man verliert und geht nach Hause. Das Verrückte ich bin live dabei. Daumen drücken.
Erinnerungen: Am 26. Mai 1966 erreichten wir Griechenland, die Wiege der westlichen Zivilisation. In Thessaloniki fanden wir einen Zeltplatz am Meer. Und ab diesem Tag  konnten wir unseren Gwunder, mit altertümlichen Bauten, Klöstern und antiken Städten, stillen. Und noch etwas, wir sahen viele Störche. Ein gutes Zeichen für Jungverheiratete!😉
(Foto: Unterwegs nach Griechenland)

27. Mai. Irma und ich mühten uns am Morgen bis um 11 Uhr im Garten ab. Ich rodete unten im Bord, schleppte die Äste bis zu Irma und sie zerkleinerte das Holz. Kurz vor 11 Uhr packten wir die Gerätschaften zusammen und kühlten uns vor der Dusche ab. Ich machte noch einen kurzen Sprung ins Dörfli zu einem Kafi. Um ehrlich zu sein, ich war auf den Stümpen, aber kein Wunder bei dieser Hitze.
Nach dem Mittagessen erholten wir uns im Wintergarten.

 
28. Mai. Nach einer zweiwöchigen Abstinenz gesellten wir uns wieder einmal zu den Höller in der Neumühle. Es gab viel zu erzählen.
Der Nachmittag. Ich durfte, eingeladen von René 2 Spiele der Eishockey-WM in Zürich miterleben. Zuerst um 16.20 Uhr das Spiel zwischen Finnland und Tschechien 4:1 und das Wahnsinnsspiel zwischen der Schweiz und Schweden, das mit dem sensationellen 3:1 Sieg unserer Nati endete.
Aber der Reihe nach. Ich bekam vorgängig einen ausführlichen ZVB-Reiseplan von Allenwinden nach Baar BH von Daniela zugeschickt. Daniela und René würden an der Haltestelle Himmelrich zusteigen. Fehlanzeige, ich wurde ein wenig nervös, habe ich mich verschaut. Die Erleichterung dann aber am Bahnhof. Die Zwei warteten dort auf mich. Mit der SBB ging es dann rassig nach HB Zürich, umsteigen in den Zug nach Altstätten. Das verlief reibungslos. Es waren viele Menschen unterwegs und noch viele mehr dann, die Richtung dem «Swiss Life Arena» Stadion zu den Spielen wanderten. Es war laut, es wurde gesungen, es war aber friedlich, einfach schön. René verteilte uns dann die Eintrittsdokumente. Die Überraschung, wir waren V.I.P, das heisst: Very Important Person (deutsch: „sehr wichtige Person“, abgekürzt V. I. P. Dies bekamen wir dann während des ganzen Aufenthaltes im Stadion zu spüren. Wir wurden wirklich sehr zuvorkommend behandelt. Im extra für uns V.I.P. reservierten Raum wurde uns vor den beiden Spielen Essen und Trank offeriert. In den zweiten Pausen gabs wunderbar feine Desserts zur Auswahl. Wir wurden verwöhnt.
Zu den 2 Spielen: Das erste, Finnland gegen Tschechien konnten wir ohne grosse Nervenbelastung geniessen, das Zweite aber, Schweiz gegen die Schweden war dann sehr, sehr nervenbelastend. Ich war in kurzen Hosen und in einem kurzärmligen Hemd im Eisstadion, aber der Wahnsinnsmatch heizte den Körper so auf, dass man nicht fror. Die Stimmung im Stadion war toll, unglaublich schön und laut. Das störte aber niemanden. Es wurde gesungen, gejubelt, gehofft, getanzt und man lag sich einander in den Armen. Es war eine einmalige fantastische Stimmung für alle Schweizer Zuschauer. Unten auf dem Eis wurde mit harten Bandagen gekämpft und oben auf den Rängen flatterten vielerorts die Nerven. Ein tolles spiel ging mit einem Sieg für unsere Mannen zu Ende. Wir können weiter hoffen.
Tausende Menschen zogen dann singend und johlend zum Bahnhof. Wir erwischten mit Glück gerade noch den Zug, der uns hintenrum, via Affoltern nach 24 Uhr nach Zug brachte. Dort stand aber weder ein Bus noch ein Zug bereit, der uns nach Baar hätte bringen können. Erzwungenermassen mussten wir ein Taxi bis Baar benutzen und von dort brachte mich René mit dem Auto nach Hause. Um 01.00 Uhr endete dieser einmalige unvergessliche Tag für mich dann glücklich im Bett. Danke René für dieses schöne Erlebnis.

Freitag: Ein gewohnter Tagesablauf. Einkaufen und Käfälä in Zug und am Nachmittag nachholen von zu kurz gekommener Nachtruhe.
PS: Wir haben am Eishockeymatch ein paar Fotos gemacht, von denen ich in Bälde einige zeigen werde.

Statistik: Wandern: 24 km, Bike: 165 km, Krafttraining: 0 Min., Auto: 38 km, Gartenarbeiten: 3 Std.

Glück heisst, dir für das Zeit zu nehmen, was dein Herz erfreut.

Gewusst?
Wer oder was ist ein Spammer? Der Spammer ist jemand, der Massenwerbung per E-Mail oder ein soziales Netzwerk wie X versendet.


0 / 5
Es gibt noch keine Rezension.
Bewertung:5
Anzahl von Bewertungen:
Prozentsatz der Bewertungen:(0%)
Bewertung:4
Anzahl von Bewertungen:
Prozentsatz der Bewertungen:(0%)
Bewertung:3
Anzahl von Bewertungen:
Prozentsatz der Bewertungen:(0%)
Bewertung:2
Anzahl von Bewertungen:
Prozentsatz der Bewertungen:(0%)
Bewertung:1
Anzahl von Bewertungen:
Prozentsatz der Bewertungen:(0%)
Ihre Meinung ist uns wichtig und hilft uns, unseren Service zu verbessern
Schreiben Sie eine Rezension

Fusszeile
Zurück zum Seiteninhalt