13. bis 19. Juni 2026
Veröffentlicht von Heiri in Wochenrückblick · Freitag 19 Jun 2026 · 7 Minuten
Samstag: Das Stöckle gestern Nachmittag hat mir etwas zugesetzt, trotzdem setzte ich mich nach dem Morgenessen aufs Bike. Ich nahm die altbekannte Strecke zum Steinstoss-Stübli unter die Räder. Zu den müden Knochen belästigte mich auch noch ein stetiger Gegenwind. Auf der heutigen Tour besuchte ich gleich zweimal eine Kafistube. Wieder zu Hause gabs dann noch den 3. Kaffee. Dann zog ich die Überkleider an und beschäftigte mich im Garten und dies nach der harten 57 km Biketour über Stock und Stein.
Dies war aber noch nicht alles, nach der Gartenarbeit setzte ich mich noch an den PC und vollendete den Wochenrückblick. Um 19.45 setzte ich mich dann zur wohlverdienten Ruhe vor der Glotze.
Das mit 19.45 Uhr ging dann aber ganz schön in die Hosen, als ich meine ins Internet hochgeladene Webseite noch schnell kontrollierte, musste ich zu meinem Schrecken feststellen, dass der Blog (Wochenrückblick) nicht vorhanden war man konnte ihn nicht aufrufen. Also gings dann weiter mit Arbeiten am PC. Es wurde 00:45 Uhr bis ich ins Bett kam und die Website funktionierte immer noch nicht. Ich blieb noch einige Zeit wach und hirnte, wo der Fehler sein könnte.
Sonntag: Um 06.15 Uhr wachte ich auf und setzte mich wieder an den PC. Der Wochenrückblick erschien immer noch nicht und so musste ich eine neue Seite mit dem Namen Wochenrückblick und zwar unter dem Titel Persönlich kreieren. Diese Seit ist nun auf weiteres abrufbar. Um 07.15 Uhr konnte ich mich dann an den Tisch setzen und das Morgenessen geniessen.
Nach einem nochmaligen Test der Webseite, machte ich mich bereit für einen Ausflug mit dem E-Bike. Es wurde eine für meine Verhältnisse happige Tour. Allenwinden – Gubel – Alosen – Gottschalkenberg. Dort oben machte ich eine Kafipause und dazu bestellte ich eine Nussstange. Nach 20 Minuten ging die Fahrt weiter auf den Raten und von dort hinten hinunter in die Altmatt – Rothenthurm – Sattel – Ägeri. Bei der Kreuzmühle machte ich die zweite Kafipause und dazu erstand ich den bekannten Kreuzmühle-Nussgipfel. Auf der Fahrt nach Hause fingen die Muskeln an zu schmerzen und ich war froh, als ich nach einer heissen Dusche die Beine im Wintergarten ausstrecken und die Augen schliessen konnte.
Montag: Ich lasse mich nicht unterkriegen, auch heute machte ich eine Biketour, zwar nur eine kurze 34 km lange um den Ägerisee. Auch heute gabs eine Pause draussen vor der Kreuzmühle bei einem Kafi. Nach dem Mittagessen vergnügte ich mich mit Gartenarbeiten. Über 4 Stunden malte ich Bretter und schnitt Sträucher mit der Heckenschere. Dann aber hatte ich endgültig genug von der Krampferei. Nach der Dusche hockte ich wieder vor dem PC und dann vor dem Fernseher.
Eine E-Mail hat mich heute besonders gefreut. Ich bekam eine Einladung für eine Zusammenkunft mit unserem leider aufgelösten Wandergrüppli. Viele Jahre waren wir zusammen 1 Woche unterwegs mit Wandern irgendwo in Österreich, Südtirol und auch in der Schweiz. Diese Wochen bleiben mir in ewiger Erinnerung. 🤗
Dienstag: Einkaufen, Kafitreff beim Zumbi. Stöcklen am Nachmittag mit Daniela. Heute machten wir die Bergrunde. Will heissen, Brunegg – Ängi – Tubenloch – Hünggi – Zigermoos zurück zur Brunegg und nach Hause. Höchster Punkt der Wanderung fast 900 Höhenmeter. Unterwegs sahen wir eine kleine Ringelnatter, leider tot. Das Merkwürdige an ihr, sie streckte den Kopf in die Höhe und der Mund war offen, als ob sie zubeissen wollte. Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei.
Wieder zurück, plauderten wir noch lange zusammen im Wintergarten.
Mittwoch: Ruhetag. Morgenkafi im Dörfli, nachdem ich zuvor einige Gartenarbeiten erledigt hatte.
Donnerstag: Wir benutzten heute unser Auto um zum Treff nach Baar zu kommen, 2 Gründe: 1. Ich brauchte den Laptop beim Höllertreff und 2. wir wollten das Seniorenmittagessen in Allenwinden nicht verpassen.
Beim Höllertreff wollte ich einen ca. 60-jährigen 8mm Kurzfilm vom Baarer Schlittschuhclub zeigen. Darauf sieht man einen Ausschnitt eines Hockeymatches auf dem Natureisfeld in Baar. Hauptdarsteller, Herbert Hossle im Tor der Baarer. Damals spielte man noch ohne Helm! Die Filmvorführung funktionierte aber nicht, der Akku des Laptops ist defekt. Den nächsten Versuch starte ich dann am nächsten Donnerstag mit einem anderen Compi. Nähere Beschreibung siehe unten.
Der Seniorenmittagstisch ist zum ersten Mal im Dörfli. Schnitzel mit Pommes gabs und das war fein zubereitet worden von Moussa. Wer wollte bekam eine Suppe oder Salat dazu. Auch ein feines Dessert wurde offeriert. Bei mir gabs dazu, wie nach jedem Seniorenessen einen Kaffee. Auch hier wurde, wer wollte, nach dem Essen gejasst. Ich denke, das Dörfli ist ein guter Ersatz für den Löwen.
Eigentlich wollte ich kein WM-Fussballspiel ansehen. Es blieb beim wollte. Ich schaute das Spiel der Schweizer gegen die Bosniaken an. Lange blieb es 0 : 0 trotz grossen Chancen der Schweizer. Erst in den letzten 25 Minuten nahmen die Schweizer das Heft in die Hand und schossen mit 4 Toren einen komfortablen Sieg nach Hause.
Freitag: Schon am Morgen um 9 Uhr zeigte das Thermometer 27 Grad als wir zum Einkauf nach Zug fuhren. Nach einem kurzen Spaziergang besuchte ich ein Kaffeehaus im Schatten.
Am Nachmittag machte ich eine Wanderung durchs Lorzentobel nach Baar. Die gut 30 Grad machten mir glücklicherweise nicht viel aus, was nicht so toll war, waren meine Füsse, die schmerzten, sie brannten. Trotzdem machte ich im Lorzendamm noch den Schlaufensteg mit seinen 265 Treppenstufen. Der Nachhauseweg war dann gemütlicher, ich benutzte den Bus.
Am Abend zog dann noch ein zünftiges Gewitter mit viel Regen und Sturm über Allenwinden.
Statistik: Wandern: 28 km, Bike: 151 km, Krafttraining: 0 Min., Auto: 31 km, Gartenarbeiten: 8 Std.
Gewusst?
Die Geschichte des EVZ (Eissportverein Zug) beginnt in Baar und trägt am Anfang einen anderen Namen: Baarer Schlittschuhclub. So hiess der Verein, der im Dezember 1953 unter dem Patronat des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Baar gegründet wurde. Pioniere wie Hans Schumpf, Hans-Peter Gasser, Peter Bieler oder Richard Baltensberger gründeten den ersten Zuger Eishockeyklub, der sich im Winter 1954/55 in der 3. Liga erstmals an der Meisterschaft beteiligte. Gespielt wurde nur bei tiefen Temperaturen auf dem Lättich-Weiher. Die Brauerei Baar hatte den Weiher angelegt, um Eis für die Bier-Kühlung gewinnen zu können. Während einigen Wochen stand die Eisfläche den sportlichen Einsätzen des Baarer SC zur Verfügung. 200 bis 300 Fans pilgerten regelmässig an den zugefrorenen Weiher.
Von Baarer SC zum EVZ1967 qualifizierte sich der Baarer Schlittschuhclub für die zweite Liga. Doch da stand ein anderes Thema im Vordergrund: Der Umzug nach Zug und ein Namenswechsel. Weil der Bau der Kunsteisbahn Zug AG im Stadtzuger Hertiquartier immer wieder hinausgezögert worden war, wollten die Baarer im Standort "Höll" bei der Spinnerei ursprünglich ein eigenes Projekt realisieren. Als die KEB Zug dann endlich realisiert wurde, stand man natürlich voll dahinter. Nur der Name sorgte für Diskussionsstoff. Baarer SC ging nicht mehr, da war man sich einig. ZSC (als Abkürzung für Zuger Schlittschuhclub) war schon vergeben. Als daraus ein SCZ werden sollte, wehrten sich die Fussballer vom Sportclub Zug gegen die Verwechslungsgefahr. Der Kompromiss war ein neuer Name, dessen Abkürzung im Schweizer Eishockey ein Markenzeichen geworden ist: Eissportverein Zug. Oder einfach und einprägsam: EVZ!
Es gibt noch keine Rezension.
Ihre Meinung ist uns wichtig und hilft uns, unseren Service zu verbessern

