10. bis 16. Januar 2026
Veröffentlicht von Heiri in Wochenrückblick · Samstag 17 Jan 2026 · 7:30
Woche
vom 10. bis 16. Januar 2026
Samstag:
Kein Wanderwetter, jedenfalls für mich nicht und so begnügte ich
mich mit einem Marsch hinunter ins Dorf bis zum Rest. Dörfli. Dieses war recht schwach mit Gästen besetzt, ich glaube alle sassen zu
Hause vor dem Fernseher und schauten Odermatt.
Heute
hatte ich eine perfid gefälschte E-Mail bekommen. Sie täuschte eine
Meldung von meinem Provider vor, bei dem ich meine Website
gespeichert habe. Ich schrieb sofort eine E-Mail an diese Firma und
erhielt postwendend Antwort. Es war tatsächlich eine Phishing-Mail,
jemand wollte Geld von mir kassieren. Dies beweist einmal mehr, immer
genau hinschauen.
Am
Abend schaute ich den Film «Der Graf von Monte Christo». Die Bücher
dazu habe ich mehrfach gelesen. Immer noch sehr spannend.
Sonntag:
Es schneite am Morgen. Gegen Mittag wurde es aber ein Wandertag. Ich machte
die Tour nach Baar über die Oberallmig. Hier ist man fast immer an
der Sonne, wenn sie nicht von Wolken verdeckt wird. Aber heute gabs in dieser Hinsicht
nichts zu beanstanden. Es waren dem endsprechend viele Wanderer unterwegs. Kaffee gabs
heute keinen, denn in Baar stand der Bus nach Hause schon bereit.
Wertvolles Sackgeld gespart.😉
Montag:
Wie jeden Montag besuchte ich auch heute morgen den Löwen. Der runde
Tisch war mässig besetzt und darum gabs auch wenige heisse Themen.
Am
Nachmittag machte ich 25 Minuten Krafttraining.
Dienstag:
Einkaufen und Treff beim Zumbi.
Am
Nachmittag machte ich eine Wanderung via St. Verena nach Zug und dies
ohne Kaffee und ohne Süssigkeiten unterwegs. Dort wo die Wege
schneefrei waren gings gut voran, auf den noch mit Schnee bedeckten Strassen musste ich aber höllisch aufpassen, es herrschte akute Rutschgefahr.
Ich denke, Daniela und ich haben tags zuvor eine gute Entscheidung
getroffen, am heutigen Tag auf eine Wanderung im Wald zu verzichten.
Mittwoch:
Warmer Wintertag. Nach dem Morgenessen und etwas PC-Arbeiten habe ich
mich am runden Tisch im Dörfli breit gemacht. Auf dem Weg dorthin
traf ich noch auf die Rosenkranzfrauen. Das sind Frauen die einmal im Monat zusammen in der Kirche beten. Wie nett von ihnen, sie
hatten dort auch mich in ihr Gebet eingeschlossen, sagten sie
jedenfalls.
Am
Nachmittag ging ich der Sonne nach. Meine heutige Wanderung führte
mich über die Oberallmig nach Baar. Den Schlaufensteg war nicht
passierbar, aus Sicherheitsgründen war er gesperrt. Genau 7 Minuten
hatte ich beim Zumbi noch Zeit einen Kaffee zu trinken, bevor der Bus nach
Allenwinden wegfuhr.
Am
Abend sah ich im Fernseher eine Doku über die Supergescheiten, super Reichen, super idiotischen, amerikanischen Präsidentenschleimis. Für
diesen Abschaum, in meinen Augen sind sie das, sind wir für sie nur
Arbeitstiere, nur sie wollen bestimmen wos langgeht – beängstigend.
Für diese Idioten sind wir nur Menschen zweiter Klasse. Und das
Schlimme, der dortige Präsident ist keinen Dreck besser. Und all
dies in einem demokratischen Land, die USA. Und für diesen Herrscher
der USA geben wir für seinen Besuch in Davos auch noch
hunderttausende von Franken aus.
Donnerstag:
Wieder so ein arbeitsreicher Tag. Am Morgen Höllertreff und danach
Seniorenmittagstisch mit anschliessendem Lotto. Ich hatte einen
Glückstag, ich gewann gleich zweimal. Wir
bekamen auch das Senioren-Jahresprogramm. So wie es scheint, werden wir ab
Juni unsere Zelte (Mittagstisch) an einem anderen Ort aufschlagen müssen. Der Löwen
schliesst seine Tore – schade, hier wurden wir immer sehr gut und
äusserst preiswert verpflegt. Einen herzlichen Dank geht an dieser Stelle an Frieda
und ihre Frauschaft.
Wie
üblich, sass ich dann am Abend vor dem Fernseher. Zuerst schaute ich 2
Folgen «Hör wer da Hämmert» und dann eine interessante Doku auf
ARTE über die KI. Eindrücklich wurde Informiert über die positiven
und den auch sehr vielen negativen Seiten der Künstlichen
Intelligenz. Da ich selbst die KI bei meinen Fotobearbeitungen
nutze, bin ich an dieser ganzen Sache sehr interessiert. KI wird
aber natürlich nicht nur für die Fotobearbeitung eingesetzt, auch
in der Medizin, beim Schreiben von Berichten ja sogar beim Verfassen
von Büchern und Doktorarbeiten wird die KI genutzt und nicht
vergessen darf man dessen Einsatz in der Liebe. Nach der Sendung,
meine Gedanken waren immer noch voll bei dem Gehörten und Gesehenen,
habe ich mich noch an den Schreibtisch gesetzt und meine Gedanken
über die KI festgehalten. Siehe
unten, meinen
Gedanken dazu.
Freitag:
Postimorgen in Zug. Dort herrschte im Gegensatz zu Allenwinden
dichter Nebel. Die Berge über und hinten am Zugersee waren nicht zu sehen und
so fotografierte ich statt dessen in der Altstadt alte Häuser und
Schrifttafeln die diese alten Bauten beschreiben. Wieder an der Sonne
in Allenwinden setzte ich mich noch kurz im Dörfli an den runden
Tisch.
Nach
dem Mittagessen gings zu Fuss wieder runter nach Baar. Auf der
Oberallmig entschied ich mich für den Weg im Wald hinunter ins
Lorzentobel. Im Sinne hatte ich, im Lorzendamm den Schlaufensteg
zu benutzen. Der Weg im Wald hinunter bis zur Lorze war vielerorts
arschglatt und ich turnte buchstäblich übers Eis und den
zugefrorenen Schnee. Dann stand ich noch zu allem Überdruss vor
einem verschlossenen Schlaufensteg. Im Oberdorf erwischte ich
buchstäblich in letzter Sekunde noch den Bus nach Hause.
Ins
Bett kam ich heute Freitag erst um 00.30 Uhr, der Grund war ein
spannender Snooker Match, Snooker
ist eine Variante des Billard und ich mag diese anspruchsvolle Sportart sehr.
(Zur Zeit, es ist Samstagmorgen10.30 Uhr und sitze ich vor dem PC und schreibe diesen Bericht zu Ende, lade in ins Internet und verschwinde dann nach draussen.) Tschüss bis nächste Woche und hebs guet. 😊
Statistik:
Wandern: 40 km, Bike: 0 km, Krafttraining: 30 Min., Auto: 29 km,
Gartenarbeiten: 0 Std.
Meine Gedanken zur Sendung auf ARTE über die KI, Künstliche
Intelligenz.
Am
Donnerstagabend sah ich auf ARTE eine Doku über die KI. Danach
stellte ich mir die Frage, was machen wir mit KI oder besser, was
macht KI mit uns. Bin ich nun sehr negativ eingestellt, wenn ich
glaube, dass KI sehr, sehr gefährlich für die Menschheit werden
könnte. Ich muss noch vorausschicken, dass ich mit KI arbeite. Mit
meinen 2 Fotobearbeitungsprogramme löse ich, nein natürlich das
Programm, Arbeiten in wenigen Sekunden, ich bräuchte dafür Minuten.
Ein Beispiel: Ich lade ein Foto das ich geknipst habe ins Programm,
drücke einen bestimmten Knopf und wenige Sekunden später ist das
Foto bearbeitet. Die Farben und die Schärfe stimmen, ich muss also
nicht mehr diverse Schieber und Knöpfe betätigen, also fast keine
mehr, alles entscheidet das Programm selbstständig.
Anderes
Beispiel: Eine Hochspannungsleitung auf dem Foto stört mich und ich
möchte es weg haben. Knopf drücken und nach wenigen Sekunden sind
die Kabel weg und alles was hinter dem Kabel verborgen war wird
ausgefüllt. Ein weiteres Beispiel: Aus einem eintönigen grauen
Himmel wird in Sekundenschnelle ein wunderschöner blauer Himmel mit
Wolken, möglich wären z.B. auch Gewitterwolken.
KI,
und nun wird es gefährlich. Die KI kann aber auch Videoaufnahmen von
Menschen auf schlimme Art verfälschen, ihnen schlimme Wörter in den
Mund legen, dies sogar in einer fremden Sprache. Mit KI kann man
Berichte und sogar Bücher schreiben. Dazu muss ich das Programm mit
ein paar wenigen, passenden, Wörter oder Sätzen füttern und in
kurzer Zeit erledigt sie, die KI, die Arbeit. KI sucht das Gewünschte
auf grossen Datenbanken aus der ganzen Welt zusammen. Und hier können
dann «Fakes» (englisch Fälschungen) generiert werden. Und jetzt
wird es ganz bitter, mit KI können Kriminelle z.B. Spitäler,
Kraftwerke oder Flugzeuge, also alles was mit Computer arbeitet
angreifen und so immensen Schaden anrichten. Hirngespinst? Nein
vieles ist leider schon Realität. Es gab auch schon Selbstmorde von
meist jungen Menschen, die sich unsterblich in eine hübsche KI-Dame,
es gibt auch KI-Männer, verliebt haben und von denen in den Tod
getrieben wurden. Zu sagen wäre, diese KI-Menschen sind keine
physische Puppen, sie sind im Internet abrufbar und man kann sich mit
ihnen nur im Gespräch unterhalten. Sie geben Antwort, sie können
verführerisch Lächeln, man könnte meinen sie seien echt.
Mein
Wunsch ist und den haben viele Menschen, wir hoffen, dass wir dies
alles einigermassen in den Griff bekommen. Aber Tatsache ist halt, da
wo man Geld verdienen kann, tauchen auch immer wieder zwielichtige,
kriminelle Gestalten auf, die daraus ihren Nutzen und Profit ziehen.
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