Unser Dorf Allenwinden - Heiri Süess Allenwinden

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Unser Dorf Allenwinden

Allenwinden/Baar
St. Wendelin Wappen
Allenwinden - Mittelpunkt des Kantons Zug
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Wanderweg Wegweiser Allwennwinden


Die Pfarrkirche St. Wendelin
Um 1594 wurde am jetzigen Standort der Kirche eine erste Waldkapelle gebaut.
In der damaligen Zeit, als noch alles bewaldet war, verirrte sich ein Jakob Eschmann in der Dunkelheit und gelobte Gott, er werde zu seiner Ehre eine Kapelle erbauen lassen, an der Stelle, wo er sich wieder  auskenne, um den Heimweg zu finden.

Später erfolgte eine Vergrösserung der Kapelle.
1607 Einweihung der vergrösserten Kapelle. Aus jener Zeit ist bis heute ein Schmuckstück erhalten geblieben, eine barocke Statuette aus dem 17. Jahrhundert (Muttergottes mit dem Jesuskind auf dem Arm).

1659 erstmalige Aufführung des Namens Allenwinden auf einer Landkarte.

1691 erstmalige Erwähnung in einer Gült (Kantonsarchiv)
1699 wurde an derselben Stelle eine grössere Kapelle mit drei Altären gebaut. 1701 Einweihung
1749 Errichtung einer Pfarrhelferpfründe
1769 wurde das Kirchenschiff verlängert und der Turm gebaut.
1844-46 Renovation, neue Altäre und Altarbilder
1899 Empore und weitere Verlängerung des Kirchenschiffes
1902 Erhebung zum Pfarr-Rektorat mit Taufrecht
1907 Eigener Friedhof
1927-28 Aussenrenovation und Bau des Vorzeichens
1948 Renovation des Kirchturmes
1965 selbständige katholische Pfarrei
1969 Innenrenovation
1975 Aussenrenovation

2009/2010 Das Restaurant Adler, das der Kirchgemeinde gehört, wird total ausgehöhlt und umgebaut. Es ist seit 2015 wieder geöffnet.
2015 Kirchenplatz wird neu gestaltet und am 13. September zum 50-jährigen Pfarreijubiläum feierlich eingeweiht. (Foto rechts)

Wandlung des Ortsnamen: (Entn. aus der Schrift Willkommen bei uns in Allenwinden Nachbarschaft Pro Allenwinden)
Grüt: Gerüt - Gerüte - Gerutt - Gerütté - Grüth - Grütt - Grütt/allenwinden
Allenwinden: Alwinden - Alt-Winden - bey allen Winden - Allewinden - Allenwinden

(rechtes Foto)
und so wird heute auf einem Wegweiser am
Zugerberg unser Dorfname wieder umbenannt!










Allenwinden (Grüt) und seine Geschichte.


Allenwinden liegt am Zugerberg auf 705 M.ü.M. Das Dorf gehört politisch zur Gemeinde Baar.
Im kleinen Dorfzentrum steht die kath. Kirche St. Wendelin, sie gilt als Sehenswürdigkeit.
Auch Allenwinden wurde vom Bauboom nicht verschont und ist stark gewachsen.
Buslinien bestehen Richtung Zug, Baar und ins Ägerital.

In 15 Minuten steht man vor der nordwestlich vom Dorf gelegen Burgruine Wildenburg. Gebaut im 13. Jahrhundert von den Herren von Hünenberg, Lehensträger der Grafen von Kyburg und Habsburg. 1388 kämpften diese Hünenberger auf der Seite von Habsburg-Österreich gegen die Eidgenossen in der Schlacht bei Sempach. 1985 wurde durch Privatiniative die Burg restauriert.

Die Geschichte Allenwindens.
Am nördlichen Hang des Zugerberges dehnte sich ein Bergwald über den ganzenRücken hin, der mit der Zeit gereutet wurde. Daraus entstand der heutige Name Grüt, der offizielle Name einer der fünf Korporationen von Baar.
Über die Anfänge der Besiedlung von Allenwinden fehlen zuverlässige Hinweise. Es ist anzunehmen, dss im Gebiet Baar die ersten Siedlungen durch die Alemannen, die sich um die Mitte 5. Jahrhundert in der Schweiz festgesetzten, geschaffen wurde.
Der Wald, der damals unsere Gegenden bedeckte, wurde teils mit Axt ausgereutet, teils mit Feuer vernichtet.
1303 erste urkundliche Erwähnung von Grüt im habsburgischen Urbar für das Amt Zug. Die Deutung des Namens Allenwinden bereitet keine grosse Schwierigkeiten. Diese Ortsbezeichnung ist auf die hochgelegene, allen Winden ausgesetzte Lage zurückzuführen.
1308 wurde Schmittli-Neuägeri urkundlich erwähnt und 1361 die Wildenburg (Wildenberg)  In der Egg fanden bis 1441 wiederholt Landsgemeinden des Standes Zug, später nur noch solche der 3 Gemeinden des Äusseren Amtes statt.




Auch das Vereinsleben in Allenwinden ist vielfältig: Pro Allenwinden, Turnverein, Fasnachtsgesellschaft, Feldmusik, Seniorenvereinigung, Frauengemeinschaft, Guggenmusik, Pfadi, Jeepclub, ja sogar einen Verein Dorfladen gibt es.


Was wäre wenn.....?
Was wäre wenn Allenwinden eine Ministerialrepublik wäre?
Eine Beitrag, der nicht ganz ernst zu nehmen ist. Oder doch?
Eine Betrachtung von unserem Zeremonienmeister Rémy Frick.
Lesen...

Pfarrhaus Allenwinden

Ein schöner Wanderweg führt von Allenwinden, am Schwarzenbach entlang über den Unterstock zum Bergrestaurant Brunegg (ca. 30 Min. und ohne Autoverkehr) nach Ägeri. Wanderzeit total ca. 1½ Std.

Eine weitere schöne Wanderung führt uns von Allenwinden auf den Zugerberg.


Weitere Eckdaten zu Allenwinden
Bevor Grüt-Allenwinden ein eigenes Schulhaus bekam, wurden die Schüler damals im alten Pfarrhaus unterrichtet.
1896/97 Erbauung des ersten Schulhauses (auf dem Platz des heutigen Kindergartens)
1968 Bezug des neuen Schulhauses mit Turnhalle
1969 Eröffnung eines Kindergartens
1974/75 wurde ein Kinderspielplatz aufgebaut.
(Aus der Broschüre von Pro Allenwinden)

Persönlichkeiten aus Allenwinden:

Abt Heinrich IV. Schmid von Einsiedeln, ab Inkenberg, geb. 1801, Abt von 1846 -  1874.

Bischof Dr. Jakob Stammler, gebürtig vom Grüt Allenwinden. Geb. 1840, Bischof von Basel und Lugano 1906 - 1925.

50 Jahre Pfarrei St. Wendelin
Allenwinden früher
Fotos von Max Lehmann
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Die Wildenburg in Allenwinden

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Zwischen der Lorze und dem Schwarzenbach, steht die Ruine Wildenburg. Auf einem Wanderweg gelangt man von Allenwinden in 15 Minuten zu dieser wildromantischen und sagenumworbenen Burgruine. Estmals urkundlich wude sie am 24. März 1309 noch Wildenberg genannt. Die Burg gehörte den Hünenbern und diente als Sicherung der Durchganges ins Ägerital. Nach dem Machtverfall der Habsburger wurde es ruhig um die Burg. Die Ruine wurde 1938 ausgegraben und gesichert. Vor dem Abrutschen ins Lorzentobel konnte die Burg 1985 dank privater Initiative des Vereins Pro Wildenburg vor dem totalen Zerfall gerettet werden.

Ober Brunegg - Schöne Aussicht + Ruhe inbegriffen
Ober Brunegg
Blick ins Ägerital
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