Reise in die Eifel und ins Gebiet der Mosel und des Rheins - Heiri Süess Allenwinden

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Reise in die Eifel und ins Gebiet der Mosel und des Rheins

Unterwegs

Goldener Herbst an der Eifel, der Mosel und am Rhein.

Die ersten 2 Tage
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3. Tag - Stadt Bernkastel - Schifffahrt auf der Mosel
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Heimreise
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4. Tag - Rurtalsperre - Ordensburg Vogelsang - Stadt Monschau - Senfmühle
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Reisebericht
  
Goldener Herbst an der Eifel, der Mosel und am Rhein.
So der Titel der Reiseausschreibung im Reiseprogramm von Murer Busreisen. Und in der Tat wurden es goldene Tage die wir im Westen Deutschlands erleben durften.
Am Einsteigort am Bahnhof in Zug sah man aber von einer Sonne noch gar nichts, es war neblig. Aber schon bald an der Grenze zu Deutschland begannen unsere goldenen Herbsttage. Bald nach Basel, nach einem Kafihalt in Pratteln, wechselten wir die Grenzen. Auf französischen Autobahnen ging es in flotter Fahrt Richtung Norden. In Saarbrücken, an der Saar gelegen, wie könnte es anders sein, gabs den Mittagshalt. Eiter ging die Fahrt bis wir am späten Nachmittag unser Ziel, das Seehotel am Stausee in Geroldstein erreichten. Ein ruhig gelegenes Hotel weitab von lauten Verkehr, wie geschaffen für mich.

2. Tag: Morgenessen um 7.30 Uhr, denn um 8.30 Uhr war Abfahrt mit dem Bus nach Koblenz. Unser Bus parkte am Deutschen Eck, der Ort am dem die Mosel in den Rhein fliesst. In diesem Eck steht auch das gewaltige Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Eine kundige Führung zeigte und erklärte mit witzigen Worten bekannte Plätze in Koblenz und führte uns auch mit einer Seilbahn hinauf auf den nahen Hügel, auf dem die Festung Ehrenbreitstein steht. Eine gewaltige ehemalige preussische Befestigungsanlage mit mehreren Museen. Ein heimtückischer Brunnen, der Schängelbrunnen, treibt mit unwissenden Besucher sein Unwesen. Alle paar Minuten spritzt die Figur, ein Knabe, Wasser über den Brunnenrand hinaus. Wenn man da am falschen Platz steht erhält man eine Dusche. Irma und ich machen uns dann selbständig und schauten uns noch einige Sehenswürdigkeiten an, bevor wir die Rückfahrt ins Hotel antraten.

3. Tag. Wieder ein wunderbarer Herbsttag. Wir sind unterwegs nach dem wunderschönen Weinstädtchen Bernkastel. Vor der geführten Stadtbesichtigung gabs eine farbenfrohe Herbstschifffahrt auf der Mosel. Die Stadt Bernkastel hat mir am besten von allen besuchten Orte gefallen. Es gibt da eine wunderschön, gepflegte Altstadt. Man könnte hier stundenlang herumwandern und zwischendurch einen Kafihalt in einer der vielen Gaststätten machen. Wir aber mussten weiter ziehen. Bei einem Degustationshalt konnten wir einige feine Weine und guten Käse probieren. Aufgefallen ist mir am Abend, dass zum Nachtessen sehr wenig Alkohol getrunken wurde. Ob wohl einige zu viel Wein degustiert hatten! Mir jedenfalls ging es so.
4. Tag. Frau Brigitte Jansen begleitete uns an diesem Tag und wusste sehr viel zu erzählen über die Orte die wir an diesem Tag besuchten. Zuerst stand die Rurtalsperre auf dem Programm. Die Rurtalsperre ist eine 77 m hohe, seit 1938 existierende Talsperre im Südwesten von Nordrhein-Westfalen. Unser Aufenthalt war nur kurz, denn eine interessante Gegend erwartete uns, die NS-Ordensburg Vogelsang. Ein riesiger Gebäudekomplex erbaut zwischen 1936 und 1939 als Schulungsstätte für den Nachwuchs des NSDAP-Führungskader. (NSDAP = Nationalsozialistische Arbeiterpartei). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände von den britischen Streitkräften übernommen. Von 1950 bis Ende 2005 wurde die Infrastruktur von belgischen Militärstreitkräften als Truppenübungsplatz benutzt. Seit dem 1. Januar2006 ist die Anlage wieder der Öffentlichkeit als «Vogelsang Internationaler Platz» zugänglich.
Wir schauten uns kurz im Museum um und genossen einen Kaffee und Kuchen bevor die Fahrt zum einzigartigen Städtchen Monschau weiter ging. Beeindruckend die wunderschönen guterhaltenen Häuser und Plätze. Gemütliche Gaststätten laden zum Verweilen ein. Die Zeit ist einfach zu kurz um all das Schöne anzusehen.
Am späten Nachmittag besuchten wir  die nahegelegene historische Senfmühle bevor wir dort ein feines Znacht bekamen. An diesem Abend kamen wir spät aber voller tollen Eindrücken zurück zum Hotel.

Und schon steht die Heimfahrt bevor. Heute am letzten Tag unserer unvergesslichen Reise wollte der Nebel nicht weichen und am Rheinhafen an dem wir das Schiff für eine kurze Fahrt besteigen wollten, war weit und breit kein fahrbereites Schiff zu sehen – der Wasserstand des Rheins erlaubte keine Fahrt mehr. Kurz entschlossen stürmten wir die nahen Restaurants.
In Bacharach ein Städtchen am Rhein, auf dem Weg nach Hause, machten wir Mittagshalt. Irma und ich verschlangen genüsslich auf der Terrasse eines herzigen Beizlis einen grossen Flammkuchen. Nach der Stärkung ging die Fahrt nun endgültig Richtung Heimat.
Diese goldene Herbstfahrt werden wir so schnell nicht vergessen.
Vergessen möchte ich auch nicht den Organisatoren und der Begleitung und natürlich dem umsichtigen Fahrer, Wendelin Murer zu danken. Sie taten alles dafür, dass es uns auf der ganzen Reise an nichts fehlte – herzlichen Dank.
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