Erste Juliwoche - Meine wöchentliche Tätigkeiten - Heiri Süess Allenwinden

Name
Direkt zum Seiteninhalt

Erste Juliwoche

Heiri Süess Allenwinden
Herausgegeben von in Wochenzusammenfassung ·
  
Ein wunderbarer aber heisser Sonntag lädt zum Velofahren ein. Das erste Mal in diesem Jahr fahre ich an der Reuss entlang bis nach Ottenbach AG. Ich fahre gemütlich, denn am Montag habe ich grosses vor, die Rigi.
Montag: Mit dem Bike auf die Rigi. Start um 8 Uhr. Es ist schon recht warm. Ich benutze den Fahrweg Brunegg – Schützen – und den Wander- und Veloweg am Ägerisee entlang. Wenig Verkehr auf der Strasse von Sattel nach Goldau. Kafihalt in Goldau. Dann ab der Bernerhöhe beginnt der Krampf. Ich bin sehr froh um meine Unterstützung (Motor). Die kurzen Fotohalte benutze ich auch zum erholen. Auf dem Fruttli (1152 M.ü.M) mache ich eine längere Pause. Hier kreuzen sich die Tal- und Bergfahrende Rigibahn von Goldau. Weiter geht die Fahrt. Jetzt kommen die steilsten Stücke und auch die staubigsten. Einige Velofahrer die ich überhole (ohne Motor) stossen ihr Velo. Bei der Bahnstation Staffel mache ich wieder einen Kafihalt. Ich überlege mir, ob ich noch bis zum Kulm fahren soll. Ich fahre. Auch hier ist es sehr, sehr steil. Oben das obligatorische Foto. Rigibahnen von Goldau und Vitznau kommen gleichzeitig an. Unglaublich die Menschenmasse die da hochgefahren werden. Auch der Weg zurück nach Goldau ist wieder anstrengend. Vom ewigen Bremsen fallen mir fast die Arme ab. Nach Sattel muss ich noch einmal alle Kraft zusammen nehmen, denn der Ladeanzeiger zeigt mir, dass nur noch ca. 20% Batteriekapazität für die Fahrt nach Hause übrig geblieben ist. Ich schaffe es. Aber in Ägeri mache ich noch einmal eine Kafipause und reguliere mit einer feinen Cremeschnitte den Zuckerhaushalt. Nach der wohltuenden Dusche mache ich ein kurzes Nickerchen im Wintergarten.  
Beim anschliessenden Fussballspiel Brasilien gegen Mexiko habe ich mich fürchterlich aufgeregt. Neymar, eigentlich ein super Fussballspieler, spielt zum wiederholten Mal den toten Mann. Wann endlich bekommt dieser ekelhafte Theaterspieler die Gelbe Karte, mindestens, für sein unsportliches Getue. Spannend war dann das 2. Spiel: Belgien gegen Japan.
Dienstagmorgen: Grossanlass in der Aula, die Kinder der 3. und 4. Klasse jassen mit uns Senioren. Spielart: Obenabe. Wir Senioren werden einem Schüler, einer Schülerin zugelost. Es war ein lustiger und spannender Anlass. Ich war wiedereinmal die einzige männliche erwachsene Person!
Für den Abend habe ich mich mit Daniela fürs Stöcklen verabredet – Gott sei Dank. Unsere Schweizer zeigten in der ersten Halbzeit fast nur Rückwärtsfussball und verloren scheinbar verdient 1 : 0. Die zweite Halbzeit sah ich nicht mehr. Am Abendspiel hat es mir endgültig den Nuggi herausgehauen. Was da einzelne Spieler auf dem Feld veranstalten ist einfach nur frech, theatralisch und eines Sportlers nicht würdig. Gut hat England gewonnen. Nach dem Penaltytor habe ich den Fernseher ausgeschalt. Ich habe mir vorgenommen, kein WM-Fussballspiel mehr ansehen.
Am Mittwochabend trafen wir von der Ehrenministergilde uns auf der Brunegg zu einem gemütlichen Hock. Cornelia und ich sind zu Fuss, die Einzigen, zur Alpwirtschaft gewandert.
Donnerstag. Programme den ganzen Tag. Höllertreff am Morgen, dann Mittagessen und Zusammensitzen mit den Senioren und am Abend Männerriegenhöck organisiert von Pirmin und Willy. Ich zeige die Diashow von unserem letztjährigen MR-Ausflug ins Berneroberland.
Freitag: Ruhetag und zu meiner Schande muss ich sagen, dass ich Fussball geschaut habe. Eigentlich wollte ich ganz auf das Theater verzichten.
Samstag: Wanderung von Allenwinden via Baar, Chollermüli nach Zug. Wanderzeit 4 Stunden. Der Wanderweg an der Alten Lorze entlang wurde verlängert und ist in wenigen Tagen benutzbar. Auf dem Weg habe ich auch eine weisse Wegwarte, sehr selten, neben den Blauen gesehen und natürlich gleich geknipst.



Kein Kommentar


Fusszeile
Zurück zum Seiteninhalt