Meine wöchentlichen Tätigkeiten - Heiri Süess Allenwinden

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15. bis 21. März

Heiri Süess Allenwinden
Veröffentlicht von Heiri in Wochenzusammenfassung · 21 März 2020
Ein wunderbarer Sonntag, wenn, ja wenn nur nicht diese Ungewissheit mit dem Virus wäre. Nach dem Morgenessen zieht es mich hinaus. Da ich heute auf die ÖV verzichten möchte, es aber zu kalt ist fürs Biken, wandere ich auf den Zugi und nach einem Kafi auf dem Berg wieder zurück nach Hause. Hinauf bin ich ganz alleine unterwegs. Ich geniesse dies Stille des Waldes nur die Vögel hört man zwitschern. Mein Smartphone ist auch dabei, zum Schritte zählen. Ich habe es aber vergessen aufzuladen! Was nun? Ich nahm eine kleine Powerbank mit auf den Weg und schloss das Smartphone an. Oben auf dem Zugi ist das Smartphone zu 76% geladen. Gut zu wissen für ein andermal. Während ich diese Zeilen schreibe wird die Powerbank gratis mit Sonnenstrom aufgeladen. Auch den Akku meines E-Bikes habe ich, während ich auf der Wanderung war, gratis geladen!
Noch etwas zu schlauen -parkplatzsuchenden Autofahrer. An schönen Wochenenden hat es bekanntlich immer sehr viele Autos auf dem Zugi. Die Parkplätze sind aber beschränkt. Viele dieser Autofahrer fahren auf dem Zugi zuerst bis ganz nach vorne der Parkplätze, die sind aber wie immer schon besetzt und so müssen die Schlauen wenden und zurückfahren und sich wohl oder übel hinten einen Platz suchen, wenn dann noch einen hat!
Den Nachmittag geniesse ich im Wintergarten.
Montag: Sonniger Tag, ein Tag zum Wandern und Biken. Ich tat beides. Am Morgen Kontrollmarsch an die Abrutschstelle im Lorzentobel. Immer wenn ich dort vorbeischaue, sehe ich die Arbeiter miteinander im Gespräch vertieft. Ich weiss auch nicht, wenn die arbeiten, trotzdem verändert sich das Gelände von Tag zu Tag. Ein grosser Damm, der die Strasse vor der Lorze trennt steht und wird wahrscheinlich noch begrünt.
Am Mittag bin ich mit Cornelia unterwegs mit dem Bike. Wir schafften es bis nach Alosen und übers Böschi ging es zurück nach Unterägeri -  ein Kafi lockte. Ich muss mich wieder an den gewaltigen Verkehr auf den Strassen gewöhnen. Es ist unheimlich was da alles von und nach Ägeri motorisiert unterwegs ist. Was mich besonders irritiert sind die vielen panzerfahrenden Frauen. Die Statistik lügt nicht, im Kanton Zug hat es am meisten SUV-FahrerInnen und das sieht und merkt man.
Dienstag: Es ist irgendwie unwirklich, ja fast schon gespenstisch, was da passiert. Heute beim Posten, viele geschlossene Läden und was besonders schmerzt, geschlossene Kaffees. Viel Verkehr auf der Strasse, wenn ich aber in die Busse sehe, fast leer.  
Mittwoch: Frühsommertag. Am Morgen mach ich eine Allenwindnerrunde und am Nachmittag wandere ich über die Obere Allmend nach Baar, d.h. bis zu Daniela und René. Dort bekomme ich den so sehr vermissten Kafiunterwegs. Wir unterhalten uns draussen in der gemütlichen Gartenlounge. Nach Hause bringt mich dann die ZVB.
Donnerstag: Gartenarbeiten am Morgen. Gartenhaus aufräumen. Wanderung im Zugerberggebiet am Nachmittag.
Freitag: Morgenwanderung von Unterägeri nach Allenwinden, es ist kühl, regnet aber (noch) nicht. Sonnenschein gibt es erst zu Hause. Ägeri liegt unter einer schwarzen Regenwolke. Am Nachmittag bin ich wieder im Garten und am Abend fange ich an den Faschall-Umzugsfilm zu schneiden.
Samstag: Am Morgen hocke ich vor dem PC und bearbeite den Faschall-Umzugsfilm, Ziel: Bis am Sonntag soll er fertig geschnitten, betitelt und auf einer DVD abspielbar sein.
Das Buch mit dem Titel «Unter Beschuss» habe ich nun zu Ende gelesen. Das Buch von Michael Wolff beschreibt einen amerikanischen Präsidenten ausser Rand und Band, ein Präsident der mit allen Mitteln ums Überleben kämpft. Ein Präsident der seine Meinung von einer Stunde auf die andere total ändert. Ein blöder und gefährlicher Idiot. Leider ist Trump nicht das einzige Staatsoberhaupt das nur das eines will – MACHT. Hatten wir das nicht schon einmal?! Starben damals nicht Millionen unschuldige Menschen? Wollen wir das?
Autokilometer in dieser Woche: 16 km, zu Fuss war ich 42 km unterwegs.



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